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undefinierter Zustand beim Einschalten
24.10.2015, 13:04
Beitrag #1
undefinierter Zustand beim Einschalten
Hallo Leidensgenossen

Ich bin noch nicht lange mit dem Arduino vertraut, konnte auch in der Suche auf Anhieb nichts drüber finden.

Ich hab das Gefühl, das beim Anlegen der Versorgungsspannung, die Ausgänge (Ports) undefiniert für einen Bruchteil einer Sekunde geschaltet werden.

Bilde ich mir das nur ein, oder ist dies wirklich so?

Wie habt Ihr das Problem gelöst ?

Es ist in meiner Anwendung zwar kein Sicherheitsrisiko, aber unschön.
Ginge es um Sicherheit, würde ich auf was Anderes zurückgreifen (SPS z.B.)

Beste Grüße
Binatone
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24.10.2015, 13:12
Beitrag #2
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 13:04)Binatone schrieb:  Hallo Leidensgenossen

Ich bin noch nicht lange mit dem Arduino vertraut, konnte auch in der Suche auf Anhieb nichts drüber finden.

Ich hab das Gefühl, das beim Anlegen der Versorgungsspannung, die Ausgänge (Ports) undefiniert für einen Bruchteil einer Sekunde geschaltet werden.

Bilde ich mir das nur ein, oder ist dies wirklich so?

Wie habt Ihr das Problem gelöst ?

Es ist in meiner Anwendung zwar kein Sicherheitsrisiko, aber unschön.
Ginge es um Sicherheit, würde ich auf was Anderes zurückgreifen (SPS z.B.)

Beste Grüße
Binatone

Was du beschreibst, ist leider normal und kann nur dadurch verhindert werden, wenn du die Ausgänge im Setup entsprechend vordefinierst (HIGH oder LOW). Dann klappt es auch mit der "Sicherheit". Wink

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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24.10.2015, 13:23
Beitrag #3
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 13:12)hotsystems schrieb:  ....
Was du beschreibst, ist leider normal und kann nur dadurch verhindert werden, wenn du die Ausgänge im Setup entsprechend vordefinierst (HIGH oder LOW). Dann klappt es auch mit der "Sicherheit". Wink

Hi,
nun bis das Setup erreicht wird ist auch schon mal eine gute Sekunde vergangen. Da es hier ja um die Ausgänge geht kann man dies durch eine passende Beschaltung mit Widerständen erreichen das hier nichts passiert und das kommt dann immer auf die Schaltung an wo das Signal hingeht und ist somit vom Einzelfall abhängig.
Wenn ich z.B. einen Transistor am Port angeschlossen habe, also über einen Basisvorwiderstand, dann passiert da nichts weil die CPU nach einem Reset den Port auf Eingang schaltet und der Pin somit Hochohmig ist.
Hat man jedoch einen Mosfet Transistor an den Port angeschlossen ist ein Pull-Down Widerstand zwingend erforderlich.
lgbk

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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24.10.2015, 13:41
Beitrag #4
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 13:23)Bitklopfer schrieb:  
(24.10.2015 13:12)hotsystems schrieb:  ....
Was du beschreibst, ist leider normal und kann nur dadurch verhindert werden, wenn du die Ausgänge im Setup entsprechend vordefinierst (HIGH oder LOW). Dann klappt es auch mit der "Sicherheit". Wink

Hi,
nun bis das Setup erreicht wird ist auch schon mal eine gute Sekunde vergangen. Da es hier ja um die Ausgänge geht kann man dies durch eine passende Beschaltung mit Widerständen erreichen das hier nichts passiert und das kommt dann immer auf die Schaltung an wo das Signal hingeht und ist somit vom Einzelfall abhängig.
Wenn ich z.B. einen Transistor am Port angeschlossen habe, also über einen Basisvorwiderstand, dann passiert da nichts weil die CPU nach einem Reset den Port auf Eingang schaltet und der Pin somit Hochohmig ist.
Hat man jedoch einen Mosfet Transistor an den Port angeschlossen ist ein Pull-Down Widerstand zwingend erforderlich.
lgbk

Aus meiner Sicht ist es kein gute Lösung, einen Ausgang per Widerstand in eine Zwangssituation zu setzen. Sicher kann man die Außenbeschaltung entsprechend konfigurieren, aber nicht nur durch einen Widerstand. Das geht bei einem Eingang.

Dafür ist doch das Setup vorhanden und meiner Meinung nach, dauert es keine Sekunde, aber da kann man ja auch noch den Bootloader weglassen, dann gehts noch schneller.

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24.10.2015, 14:28
Beitrag #5
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 13:41)hotsystems schrieb:  Dafür ist doch das Setup vorhanden und meiner Meinung nach, dauert es keine Sekunde, aber da kann man ja auch noch den Bootloader weglassen, dann gehts noch schneller.

Ich bin nicht fit genug, Asche auf mein Haupt!
Wie lasse ich den Bootloader weg ?

Binatone

PS: Vielen Dank für die schnellen Antworten hier !
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24.10.2015, 14:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.10.2015 14:41 von hotsystems.)
Beitrag #6
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 14:28)Binatone schrieb:  
(24.10.2015 13:41)hotsystems schrieb:  Dafür ist doch das Setup vorhanden und meiner Meinung nach, dauert es keine Sekunde, aber da kann man ja auch noch den Bootloader weglassen, dann gehts noch schneller.

Ich bin nicht fit genug, Asche auf mein Haupt!
Wie lasse ich den Bootloader weg ?

Binatone

PS: Vielen Dank für die schnellen Antworten hier !

Ok, kein guter Vorschlag.
Dazu brauchst du einen ISP-Programmer. Kann auch ein UNO sein und du must die Fuses entsprechend setzen.

Und das mit der Asche kannst du weglassen, ich habe es auch noch nicht gemacht und lernen, wollen wir doch alle noch.

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24.10.2015, 14:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.10.2015 15:02 von Bitklopfer.)
Beitrag #7
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
(24.10.2015 13:41)hotsystems schrieb:  
(24.10.2015 13:23)Bitklopfer schrieb:  
(24.10.2015 13:12)hotsystems schrieb:  ....
Was du beschreibst, ist leider normal und kann nur dadurch verhindert werden, wenn du die Ausgänge im Setup entsprechend vordefinierst (HIGH oder LOW). Dann klappt es auch mit der "Sicherheit". Wink

Hi,
nun bis das Setup erreicht wird ist auch schon mal eine gute Sekunde vergangen. Da es hier ja um die Ausgänge geht kann man dies durch eine passende Beschaltung mit Widerständen erreichen das hier nichts passiert und das kommt dann immer auf die Schaltung an wo das Signal hingeht und ist somit vom Einzelfall abhängig.
Wenn ich z.B. einen Transistor am Port angeschlossen habe, also über einen Basisvorwiderstand, dann passiert da nichts weil die CPU nach einem Reset den Port auf Eingang schaltet und der Pin somit Hochohmig ist.
Hat man jedoch einen Mosfet Transistor an den Port angeschlossen ist ein Pull-Down Widerstand zwingend erforderlich.
lgbk

Aus meiner Sicht ist es kein gute Lösung, einen Ausgang per Widerstand in eine Zwangssituation zu setzen. Sicher kann man die Außenbeschaltung entsprechend konfigurieren, aber nicht nur durch einen Widerstand. Das geht bei einem Eingang.

Dafür ist doch das Setup vorhanden und meiner Meinung nach, dauert es keine Sekunde, aber da kann man ja auch noch den Bootloader weglassen, dann gehts noch schneller.
Hi,
also per Widerstand einen Pegel dahin zu ziehen ist DIE Lösung und zwar die einfachste. Das ist keine Zwangssituation sondern Schaltungstechnik. So macht man das nun mal in der Elekronik mit floatenden Pegeln und da genügen schon Widerstände mit 220KOhm bis 1MOhm je nach Umgebung und die belasten einen Ausgang sofern er denn einer wird nicht wirklich spürbar. Also das GEHÖRT zur Ausenbeschaltung.
Und der Bootloader der vor dem Setup abläuft benötigt ca. 1,5 Sekunden...(Auskunft von Atmel Mitarbeitern am Messestand wo sie Arduino Boards vorgeführt haben). Und um den zu umgehen kann man wie du schon angedeutet hast eine ATmega328 CPU per ISP Programmer der auf einem UNO läuft programmieren und der Bootloader wird umgangen....ganz ohne Fuse-Bits zu setzen was ich mit einem Nano schon erfolgreich getestet habe und so auch als Testgerät an Kollegen ausgeliefert habe die eine sofortige Reaktion auf einen Tastendruck benötigten der gleichzeitig die Stromversorgung des Nano eingeschaltet hat.
Eine floatende Leitung kannst du mit dieser Methode jedoch nicht 100%ig einfangen. Solange das Setup nicht durch ist macht die Leitung immer noch was sie will.
lgbk

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24.10.2015, 16:24
Beitrag #8
RE: undefinierter Zustand beim Einschalten
@Bitklopfer
Also von Elektronik brauchst du mir nichts erzählen.

Und du willst also einen Atmegaausgang, der intern auf 5 Volt schaltet, mit einem 220 KOhm oder größer auf Null Volt schalten, na dann viel Vergnügen.

Was die Fuses und den Bootloader betrifft, magst du recht haben, hier ist ja auch meine Aussage, habe ich noch nicht gemacht und somit fehlt mir hierzu die Erfahrung.

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