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kurze Verständnisfrage zum Pinout
05.02.2016, 10:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.02.2016 10:44 von MK.Matthias.)
Beitrag #1
kurze Verständnisfrage zum Pinout
Ich habe mal eine kleine Verständnisfrage zum Pinout des Uno. Und zwar möchte ich die Spule eines Lavet-Schrittmotors über 2 Pins ansteuern. Der "Motor" benötigt im Sekundentakt einen kurzen (ca. 10mS) Stromimpuls von max. 1,5V, allerdings muss nach jedem Takt die Polarität wechseln.

Vom Sketch her ist das sogar für mich als Anfänger kein Problem. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich den Motor so anschließen kann wie geplant:
Das Ding verbraucht ca. 5mA, daher möchte ich es direkt ansteuern, ohne Transistoren. Lediglich einen entsprechenden Widerstand möchte ich zwischenschalten, um den Motor nicht mit den 5V des Arduinos zu rösten. Ich würde nun jeweils an einen Pinout des Arduinos einen Pol des Motors anschließen und die Pins abwechselnd einen Impuls ausgeben lassen. Da der gerade nicht eingeschaltete Pin doch nach meinem Verständnis gegen GND schaltet, hätte ich somit die Impulse mit wechselnder Polarität? Oder habe ich da jetzt irgendetwas übersehen, nicht beachtet oder falsch verstanden?

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Matthias
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05.02.2016, 12:51
Beitrag #2
RE: kurze Verständnisfrage zum Pinout
(05.02.2016 10:43)MK.Matthias schrieb:  Ich habe mal eine kleine Verständnisfrage zum Pinout des Uno. Und zwar möchte ich die Spule eines Lavet-Schrittmotors über 2 Pins ansteuern. Der "Motor" benötigt im Sekundentakt einen kurzen (ca. 10mS) Stromimpuls von max. 1,5V, allerdings muss nach jedem Takt die Polarität wechseln.

Vom Sketch her ist das sogar für mich als Anfänger kein Problem. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich den Motor so anschließen kann wie geplant:
Das Ding verbraucht ca. 5mA, daher möchte ich es direkt ansteuern, ohne Transistoren. Lediglich einen entsprechenden Widerstand möchte ich zwischenschalten, um den Motor nicht mit den 5V des Arduinos zu rösten. Ich würde nun jeweils an einen Pinout des Arduinos einen Pol des Motors anschließen und die Pins abwechselnd einen Impuls ausgeben lassen. Da der gerade nicht eingeschaltete Pin doch nach meinem Verständnis gegen GND schaltet, hätte ich somit die Impulse mit wechselnder Polarität? Oder habe ich da jetzt irgendetwas übersehen, nicht beachtet oder falsch verstanden?

Hallo,
schätze mal du bist auf dem richtigen Weg. Nach dem Stromimpuls solltest eben darauf achten das dann beide Ports eine 0 ausgeben damit kein Dauerstrom fließt.
Nehmen wir mal Worst-Case an--- Spulenspannung 1V bei 5mA und Uport = 5V dann sind 4V bei 5mA zu verbraten was dann 800 Ohm sind...ein typischer Wert ist 820 Ohm.
Dann die sanfte Variante... Spule 1,4V Uport 4,8V macht dann 560 Ohm aus. Also da dazwischen wird der Ideale Wert zu finden sein. Ein Wert zum testen wäre dann 680 Ohm...damit würde ich mal anfangen. Wobei du in dem Fall nur 1 Widerstand in Reihe mit der Spule benötigst.
lgbk

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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05.02.2016, 13:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.02.2016 13:50 von MK.Matthias.)
Beitrag #3
RE: kurze Verständnisfrage zum Pinout
Super. Danke für die schnelle Antwort. Wink

Mit dem Widerstand werde ich mich ran tasten. Der Lavet-Motor gehört in meinem Fall zu einem Uhrwerk welches ursprünglich mit einer normalen Batterie betrieben wurde, somit kenne ich die benötigte Spannung.
Wichtig war für mich die Frage, ob ich den jeweils nicht aktiven Pin als GND nutzen kann. Testen kann ich gerade nicht, die Idee kam mir auf der Arbeit. Rolleyes

Als Sketch wollte ich einfach das bekannte Blinky entsprechend verändern, werde ich aber erst am Wochenende erledigen.

Das Ganze ist erst einmal zum Testen und Ausprobieren. Wenn die Uhr Arduinogesteuert einwandfrei funktioniert, werde ich diese für das tatsächliche Projektziel gegen eine Uhr ohne Sekundenzeiger austauschen, da hier der Schrittmotor je nach Bauart einen Zeitabstand von bis zu 20 Sekunden zwischen den Impulsen benötigt. Das wäre genug Spielraum um die Uhr etwa 15 bis 20 mal laufen zu lassen als normal.

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Matthias
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16.02.2016, 12:30
Beitrag #4
RE: kurze Verständnisfrage zum Pinout
In anderen Foren finde ich es immer ganz schön, wenn es vom TE eine Rückmeldung zur Eingangsfrage gibt, daher hier mal das Ergebnis für alle, die es interessiert. Cool

Meine Uhr läuft. Ich habe die Spule des Uhrwerkes von der Elektronik getrennt und die zwei Kupferlackdrähte nach außen geführt:

[Bild: IMG_20160216_121146.jpg]

[Bild: IMG_20160216_121207.jpg]Unten links sind die beiden Drähte der Spule zu sehen.

Die Verdrahtung mit dem Arduino ist extrem einfach gehalten:
Ein Pol der Spule ist mit dem Pin7 des Arduinos verbunden, der andere Pol mit einem zwischengeschalteten Widerstand an Pin8.

Beim Sketch habe ich erst einmal einen Wechselblinker für meinen Einsatzzweck angepasst:
Code:
void setup()
{
pinMode(7, OUTPUT);
pinMode(8,OUTPUT);
}
 
void loop()
{
digitalWrite(7, HIGH);
delay(200);
digitalWrite(7, LOW);
delay(800);
digitalWrite(8, HIGH);
delay(200);
digitalWrite(8, LOW);
delay(800);
}
Die Impulse werden noch verkürzt. Es sollen wohl auch 30ms reichen. Später werde ich mich mal daran versuchen, das ganze ohne delay hinzubekommen.

Schneller als im Halbsekundentakt bekomme ich das Uhrwerk nicht ans Laufen. Es stammt aus einer alten Billiguhr und der Schrittmotor packt einfach nicht mehr. Daher wird es nun zum Testen in Echtzeit betrieben bis ich ein Uhrwerk ohne Sekundenzeiger (gar nicht so leicht, viele Uhren bekommen trotzdem einen Sekundenimpuls) gefunden habe.

Seit heute morgen läuft die Uhr bei mir im Büro quasi unter Aufsicht. Bis jetzt ohne Fehler, trotz der mit 200ms eigentlich zu langen Impulse:
http://www.claudiamatthias.de/daten/elek...WA0011.mp4

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Matthias
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18.02.2016, 11:03
Beitrag #5
RE: kurze Verständnisfrage zum Pinout
Nachdem ich jetzt die Stellimpulse von 200 mS nach ein wenig ausprobieren auf 40 mS geändert habe, packt der Schrittmotor auch die 10-fache Geschwindigkeit:



Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Matthias
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