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"fake" widerstand?
26.07.2020, 16:30
Beitrag #1
"fake" widerstand?
ich habe in meiner PV anlage drei laderegler, die einen anschluss für einen externen temperatursensor für die akkus haben. lt. beschreibung:

RTS300 R47K 3.81A

drei externe sensoren bedeuten drei lange kabel und kabelsalat.

die akkus (von Tesla) messen die temperatur intern selbst, der wert kann über das BMS (battery management system) ausgelesen werden (z.b. per arduino).

daher folgende fragen:

1) kann ein widerstand (parallel?) an drei laderegler angeschlossen werden?

2) kann der widerstand per arduino "gefaked" werden? sprich: aktuelle temperatur aus den akkus auslesen, in einen 10bit wert umrechnen, den auf einem analog-IO port ausgeben und damit - ja, was? - ansteuern?

auf die schnelle fällt mir nur ein potentiometer mit schrittmotor ein - da muss es doch eine einfachere, elegantere lösung geben?

danke.
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26.07.2020, 16:35
Beitrag #2
RE: "fake" widerstand?
1. Wohl eher nein (ich kenne die Schaltung Deiner Laderegler nicht)
2. Es gibt auch elektronische Potentiometer.

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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26.07.2020, 17:25
Beitrag #3
RE: "fake" widerstand?
Zitat:drei externe sensoren bedeuten drei lange kabel und kabelsalat.
Wieso 3 Kabel. Wenn du einen weiteren Controller in der Nähe der Batterien plazierst, sparst du Kabel. Und für evtl. Kabelsalat bist du verantwortlich. Wink

Wobei ich eher vermute, mit den üblichen elektronischen/digitalen Potis funktioniert das nicht.
Die, welche ich kenne, arbeiten "nur" mit 5Volt.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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26.07.2020, 18:28
Beitrag #4
RE: "fake" widerstand?
Hallo,

Ich habe nur EPever Anlagen mit dem Fühler gefunden, ist die richtig ?

Zu 1) Nein , geht nicht.

Dein Fühler ist ein Thermistor Widerstand.
Der hat bei 25°C genau 47KΩ.
Leider ist in den Übersetzungen nicht ersichtlich ob es sich um einen NTC oder PTC handelt.
In der Tabelle 1 und auch Tabelle 2 gibt es den Wert nur als NTC.
Sicherer ist es so einen Fühler mal auszumessen.

Bei der 3.81A dachte ich erst an die Stromstärke die der aushält.
Es gibt Maschinen die mit einen NTC den Anlaufstrom reduzieren.
Ist selten, aber gibt es.
Normalerweise sind die ja in Motoren PTC verbaut um Übertemperatur an der SPS auszuwerten.

Laut Übersetzung ist bei dir aber die 3.81 A der Durchmesser in mm.
Auch hier würde nur ausmessen Sicherheit bedeuten.

Zu 2) Sicher gibt es Motorpotis, sind aber teuer.
Am einfachsten ist es so wie wir es vor 20 Jahren in Modellbau gemacht haben:
Ein Poti fest montiert und mit einen Servo angesteuert.

Es gibt aber auch analoge Optokoppler.
Bei einem Selbstbau würde man einen LDR und eine LED in einem geschlossenen Gehäuse unterbringen,
und die LED mit PWM ansteuern. Dodgy

Ich hoffe, du hast jetzt mehr Infos zum nachdenken und googlen.
Gruß, Markus

Immer in Stress
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26.07.2020, 21:41
Beitrag #5
RE: "fake" widerstand?
danke für den input, damit habe ich futter für die suchmaschine ;-)

ja, es sind drei Tracer AN von EPEVER. zwei haben einen temperatursensor angeschlossen, der dritte (noch) keinen. er nimmt daher 25°C an.

zur erklärung: die akku-temperatur fliesst in die berechnung der ladeleistung und des ladestands (SOC) ein. je "wärmer" der akku, desto früher wird abgeregelt. im keller hat es ~20°C, d.h. die ersten beiden fahren brav an die 100% ran, während der dritte früher in den "float charge" modus übergeht und bei 85% stehenbleibt.

daher wär's wichtig, daß sich alle drei über die temperatur einig sind.
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26.07.2020, 23:22
Beitrag #6
RE: "fake" widerstand?
(26.07.2020 21:41)woswasi schrieb:  ...
daher wär's wichtig, daß sich alle drei über die temperatur einig sind.

WENN das Ladegerät die Akkutemperatur berücksichtigt DANN brauchst du für jeden Akku einen Temperatursensor weil nicht jeder Akku und wenn er vom Typ her absolut gleich ist hat auch die gleiche Temperaturkurve. Also pro Akku EIN Sensor zum zugehörigen Ladegerät. Wenn du nur ein Ladegerät hast dann mußt du dem den höchsten Temperaturwert zukommen lassen um Schäden an den Akkus zu vermeiden.
lgbk

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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27.07.2020, 13:56
Beitrag #7
RE: "fake" widerstand?
Hallo,

Da geb ich Bitklopfer Recht, das muß berücksichtigt werden.
Ich war davon ausgegangen das du jeden Regler mit dem selben Widerstand vorgaukeln willst.

Jeder Regler muß seinen eigenen Analogen Optokoppler oder Widerstand haben.

Da du ja nicht gesagt hast ob nur ein Akku oder 3 Akkus vorhanden sind,
war ich auch nur von einem Akku ausgegangen.

Solltest du 3 Akkus haben, muß natürlich jeder Akku seine eigene Temperatur melden.
Somit bist du am einfachsten doch wieder bei 3 Kabel.

Mess erstmal aus ob du einen NTC oder PTC hast.
( Abklemmen und Widerstand messen, dann mit Föhn oder Feuerzeug mal erwährmen.
Entweder geht der Widerstand hoch oder runter, dann weißt du was du hast. )

Je nachdem was du brauchst, kannst du dir einen günstigen besorgen, und einen passenden Stecker auch.
( Ebay, Conrad, Reichelt,.... )
Gruß, Markus

Immer in Stress
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30.07.2020, 20:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.07.2020 20:32 von woswasi.)
Beitrag #8
RE: "fake" widerstand?
danke & sorry für die spärliche information, wird hier nachgetragen:

es sind vier module (akkus) von tesla, die zusammen mit den drei ladereglern und der last parallel an einer zentralen stromschiene hängen (24V).

d.h. es gibt keine 1:1 zuordnung zwischen laderegler und akkus. die "kommunizieren" quasi über die spannung auf der stromschiene.

jedes modul gibt die temperatur des plus- UND des minus-pols aus. der plan ist einen mittelwert über alle acht messwerte zu bilden und an die drei laderegler zu übermitteln. sollten sich die temperaturen zu sehr unterscheiden, muss das BMS / der arduino sowieso einen NOT-AUS veranlassen und alarm schlagen.

je wärmer der temperaturfühler wird, desto geringer wird der widerstand. bei 22,5°C beträgt er ca. 52kOhm.
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