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Spannungsversorgung für ESP8266
05.11.2019, 08:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.11.2019 08:32 von diwoma.)
Beitrag #1
Spannungsversorgung für ESP8266
Hallo Leute,
Da hier mein erster Eintrag ist, eine kurze Vorstellung: Ich bin ein (zu) langjähriger SW-Entwickler von dem mal ein Kollege behauptet hat, er falle bei dem Wort Hardware schon in Ohnmacht.

Deshalb mein Anfrage:
Ich betreibe einen nacked ESP8266-12E mit 2 AA-Batterien im Aussenbereich mit folgenden Aufgaben:
- Aufwachen
- Wlan-Verbindung aufbauen
- auf OTA-Update prüfen
- mit MQTT verbinden
- 2 Temperatur-Sensoren auslesen
- Die Werte zum Broker schicken
- 15 min in Deep Sleep gehen
(einfaches Skript ohne Schnickschnak)

Letzte Woche waren wieder mal die Batterien leer und mir kam die fatale Idee, einen 3,7-V Akku anzuhängen (weil es bei einem D1-Mini funktioniert, ich weiss jetzt auch warum). War eine heisse Erfahrung, als mein ESP mit Rauchzeichen um Hilfe schrie (siehe Hardware-Affinität) Confused

Also nachträglich schlau gemacht und eben gelesen, daß volle Akku bis 4.2 V hat. Aber auch von Lösungen gelesen, wie Buck/Boost-Converter, die relativ billig sind, wenn man auf die Lieferung warten kann und von notwendigen Tiefentladungens-Schutz-Schaltungen. Aber, so nett die Käferlein sind, so benötigen sie doch eine Menge an äusserer Beschaltung, die ich mir als gerade noch funktionierender Punktlöter auf Lochraster-Platinen nicht zutraue.
Deshalb meine Frage:
Gibt es bereits konfektioniert (bestückt) eine Lösung, an der ich nur an einer Seite den Akku anhänge und auf der anderen Seite den ESP? Wo die Spannung geregelt und der Akku gegen Tiefentladung geschützt wird?

Ich hätte mehrere Plätze, wo ich die Energie-Autarke Lösung benötigen würde und hätte gerne Akku's als Energie-Versorger.

-- Wolfgang

-- diwoma
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05.11.2019, 09:23
Beitrag #2
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Also auf aliexpress.com gibt es einige Charger Module und auch ESP8266 mit Akkuhalter und Ladeelektronik. Auch bei ebay, wenn es schneller gehen soll.
Die meisten Module haben aber keine verlötete Stiftleiste.

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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05.11.2019, 09:57
Beitrag #3
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Hi Tommy,
(05.11.2019 09:23)Tommy56 schrieb:  Also auf aliexpress.com gibt es einige Charger Module und auch ESP8266 mit Akkuhalter und Ladeelektronik. Auch bei ebay, wenn es schneller gehen soll.
Die meisten Module haben aber keine verlötete Stiftleiste.

Gruß Tommy
Danke für die schnelle Anwort.

Ist das nicht das ganze Board? Incl. ESP?
ESP's habe ich selbst, und Boards mit entsprechenden Anschlüssen für Sensoren habe ich auch schon gelötet.
Ich bräuchte nur die Lade-Elektronik.
Mir fehlt aber die Erfahrung, nach welchen Tags, Namen und Kriterien ich suchen muss.

-- Wolfgang
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05.11.2019, 10:12
Beitrag #4
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Ich habe damit auch noch nicht gearbeitet, da ich bisher keinen Bedarf an Akkubetrieb hatte.

Wenn Du nicht so der HW-Typ bist, halte ich ein komplettes Gerät (incl. ESP8266) für die geeignetere Lösung, da damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Sachen zusammen passen.
Du kannst narürlich auch nach einzelnen Ladegeräten suchen.
Oder Du benutzt eine "Mini Powerbank" für 5V

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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05.11.2019, 10:31
Beitrag #5
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Hi Tommy,
(05.11.2019 10:12)Tommy56 schrieb:  Wenn Du nicht so der HW-Typ bist, halte ich ein komplettes Gerät (incl. ESP8266) für die geeignetere Lösung, da damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Sachen zusammen passen.
Da nehme ich dann gleich den D1-Mini, obwohl der Long-Live-Mode auch im Deep-Sleep nicht so ausgereizt werden kann, deshalb versuche ich es ja mit einem naked ESP.

(05.11.2019 10:12)Tommy56 schrieb:  Du kannst narürlich auch nach einzelnen Ladegeräten suchen.
Oder Du benutzt eine "Mini Powerbank" für 5V
Und damit fängt der Ärger wieder an, denn ich brauche 3.3V und nicht 5V.
Und alles was ich mit dem Begriff "Charger Module" finde, sind Einheiten, die Ladung des Akku kontrollieren und nicht die Entladung des Akkus als Folge eines Buck/Boost-Converters mit 3.3V Ausgangs-Spannung.
Also scheint meine Suche falsch zu sein, oder es gibt sowas nur in Einzelkomponenten, die man sich selbst dann zusammenbauen muß.

-- Wolfgang
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05.11.2019, 11:32
Beitrag #6
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Hallo,

LifePO4 Akku nehmen, ideale Spannungslage für den ESP8266. Ich tausche dann und lade in üblichem Ladegrät für LiFePO4.
Die üblichen Zellen haben kein BMS dran und damit keinen Tiefentladeschutz. Der Akkutyp ist zwar recht hart im nehmen, allerdings muß ich dann erst zaubern, damit sich das Ladegerät überhaupt auf liFePO4 schalten läßt. Ist der Lebensdauer sicher auch nicht so zuträglich...

Gruß aus Berlin
Michael
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05.11.2019, 12:37
Beitrag #7
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Hi Michael,
(05.11.2019 11:32)amithlon schrieb:  LifePO4 Akku nehmen, ideale Spannungslage für den ESP8266. Ich tausche dann und lade in üblichem Ladegrät für LiFePO4.
Die üblichen Zellen haben kein BMS dran und damit keinen Tiefentladeschutz. Der Akkutyp ist zwar recht hart im nehmen, allerdings muß ich dann erst zaubern, damit sich das Ladegerät überhaupt auf liFePO4 schalten läßt. Ist der Lebensdauer sicher auch nicht so zuträglich...

Ja, es gibt da welche mit 3.3 V und ich habe blöderweise welche mit 3.7 V gekauft.
Welchen Zauberspruch verwendest Du um sie zum Laden zu bringen?
Und welche Spannung haben sie dann, wenn sie voll geladen sind?

In einem Lade-Gerät wurden sie nur einmal erkannt, beim Wieder-Aufladen dann nicht mehr. Dann habe ich ein anderes Ladegerät gekauft und dort wurden sie erkannt, allerdings eben auf 4.2V aufgeladen, was sich dann etwas zerstörerisch auswirkte.

Und wie sieht es mit dem Tiefentladeschutz aus bei LiFePO4? Ist der implizit durch den Typ gegeben?

-- Wolfgang
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05.11.2019, 13:19
Beitrag #8
RE: Spannungsversorgung für ESP8266
Hallo,

(05.11.2019 12:37)diwoma schrieb:  Welchen Zauberspruch verwendest Du um sie zum Laden zu bringen?
Und welche Spannung haben sie dann, wenn sie voll geladen sind?

Abschaltspannung bei meinem Lader und LiFePO4-Einstellung: um 3,62V
Nach 10min. liegen außerhalb des Laders stellen sie sich auf ca. 3,45V ein.
Bei ca. 10% Restladung um 3V, dann geht es steil bergab.

Meine Zellen haben keinerlei Schutz, Vorteil ist nur, daß LiFePO4 eigensicher sind, die brennen nicht gleich ab bei Tiefentladung und wieder aufladen.
Ich hatte schonmal versentlich auf ca. 1V entladen, dann geht mein Lader auf LiMH und läßt sich auch von Hand nicht auf LiFePO4 setzen. Dann eben Labornetzteil auf 3V und Strombegrenzung auf ein paar 100mA und kurz warten, sis sie über 2,5V sind. Dann will der Lader auch wieder. Die sind zwar sehr robust, aber es wird wohl die Lebensdauer schon reduzieren...

Lader ist ähnlich diesem, wichtig ist, daß die Erkennung von Hand umschaltbar ist, automatisch klappt die Unterscheidung LiIo - LiFePO4 eigentlich nie wirklich.
https://www.ebay.de/itm/LiitoKala-Lii-20...Swe9FcGvT1

Es gibt auch von den Chinesen Lademodule für liFePO4, habe ich auch rumliegen aber nie getestet. Wenn ich da draußen Strom hätte, brauchte ich ja keinen Akku. Smile

Gruß aus Berlin
Michael
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