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Spannungstrennung, Überspannungssicherung
16.05.2014, 10:07
Beitrag #1
Spannungstrennung, Überspannungssicherung
Hallo,
ich möchte mit dem Arduino auch Zustände von 230V-Leitungen abfragen und schalten. Es heißt, dass getrennte Gehäuse für 230V und Kleinspannung erforderlich sind. Ob ich nun PrintRelais, Optokoppler-Schaltungen oder spezielle Arduino-Relaismodule verwende, irgendwie habe ich an dieses Bausteinen immer beide Spannungen.

Konkret habe ich Hutschienen-Relais für jeweis 5VDC bzw. 230VAC Steuerspannung. Was ist zu beachten, wenn ich die im Hausanschluß-Verteilerschrank verbauen möchte?

Ist es zulässig und ausreichend die 5V Ein- und Ausgänge über z.B. jeweils 5,5V Varistoren (innerhalb des Schranks, ggf. innerhalb einer separaten Anschlußdose) abzusichern?

Gibt es analog der Relaismodule für die Ausgangsseite auch entsprechende Standard Module für die (230V) Eingangsseite?
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19.05.2014, 15:48
Beitrag #2
RE: Spannungstrennung, Überspannungssicherung
Hallo,

getrennte Gehäuse sind nicht unbedingt erforderlich, es genügt, wenn ausreichende Abstände eingehalten werden. Für diesen Zweck gibt es entsprechende Module für den Schaltschrankbau, sie sind aber im Verhältnis zum Arduino recht groß und teuer. Zu diesem Zweck würde ich Optokoppler einsetzen und deren Eingangsstrom durch das Xc von Kondensatoren begrenzen.

Gruß, Stefan . . . . . . //Wo mein Kölbchen dampft, da bin ich unverkrampft.
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19.05.2014, 18:13
Beitrag #3
RE: Spannungstrennung, Überspannungssicherung
Danke erstmal.

Der Arduino soll mit Raspberry, Smartphone, anderen Kleinspannungsmodulen und Netzteilen in einem separtaten Gehäuse vermutlich auch in einem anderen Raum untergebracht und mit einer 5V-Leitung mit den Relais im Verteilerschrank, die auf der anderen Seite an 230V hängen, verbunden werden.

Genau darum geht es mir. Es muß sicher gestellt sein, das diese Leitung vor der Netzspannung gesichert ist. Auf der anderen Seite ist auch der Klingeltrafo im Verteilerkasten verbaut und die Klingelleitung liegt neben/zwischen den 230V-Leitungen ohne besondere Trennung und Schutz.

Was ist zulässig, erforderlich, sinnvoll?
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19.05.2014, 19:28
Beitrag #4
RE: Spannungstrennung, Überspannungssicherung
nun ja, in Unterverteilungen kommen sich die unterschiedlichenn Potentiale oft recht nahe. Dennoch sollten die Kleinspannungsleitungen nicht näher an den Netzspannung führenden Leitern liegen, als unvermeidbar. Bei Spulenströmen von Relais, Tastern o.ä. ist es eher unkritisch, bei Signalleitungen zwischen MC-Komponenten besteht die Gefahr von induktiven Einkopplungen. Getrennte Leitungen empfehlen sich da schon, ebenso eine saubere Führung des Bezugspotentials einschließlich dessen Anbindung an den Potentialausgleich. Falls machbar, würde ich die Komponenten aus einem Netzteil speisen.

Gruß, Stefan . . . . . . //Wo mein Kölbchen dampft, da bin ich unverkrampft.
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