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Schrittmotor bewegt sich nicht
14.11.2020, 09:55
Beitrag #25
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
(14.11.2020 01:25)Bitklopfer schrieb:  ...nun es gibt fertige Module zum guten Preis wie z.B. das hier das auch noch viele Brüder hat mit verschiedenen Leistungen und Spannungen.
Den Hersteller Meanwell kenne ich noch aus meiner aktiven Zeit wo wir die auch hier und da eingesetzt haben.
lgbk
Es ging hier aber gerade um den Bau von einfachen, ungeregelten Netzteilen. Die Meanwell Netzteile sind ja auch geregelte Schaltnetzteile mit Strombegrenzung. Außerdem sind sie von Bauform und Schutzklasse eher für den kommerziellen Einsatz z.B. in Schaltschränken gedacht, als im Privatbereich.

Gruß, Franz-Peter
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16.11.2020, 04:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.11.2020 04:49 von DerMaschbaustudent.)
Beitrag #26
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
Hallo,

entschuldigt bitte, dass ich so lange nicht geantwortet habe. Ich war afk druch Privates.

Um die Frage nach der Strommessung zu beanworten, welche des öfteren gestellt wurde:
Ich habe an den offenen Adern des Netzteiles gemessen, unbelastet und getrennt von dem restlichen Stromkreis.
Das Netzteil muss ja eh neu dimensioniert werden, deswegen habe ich noch eine Versändnisfrage
Die Stromsärke der Spulen beträgt 1,5 A bei 3,6 Volt. (datenblatt des 17HS4401 Steppers) Es sind 2 Spulen verbaut. Müsste dann nicht meine maximale Leistungsaaufnahme zum Bereitstellen des Haltemoments: 2*3,6V*1,5A = 10,8 VA sein?
Bei einem 12 V Netzteil entspräche das doch einer mittleren Stromaufnahme von cirka 1,1.xx Ampere oder vertue ich mich da und brauche für die Versorgung der zwei Spulen a 1,5 A ingesamt 3A Ausgangsstrom?

Danke für eure großartige Hilfe und liebe Grüße,

Maxi
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16.11.2020, 09:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.11.2020 16:32 von MicroBahner.)
Beitrag #27
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
(16.11.2020 04:48)DerMaschbaustudent schrieb:  Die Stromsärke der Spulen beträgt 1,5 A bei 3,6 Volt. (datenblatt des 17HS4401 Steppers) Es sind 2 Spulen verbaut. Müsste dann nicht meine maximale Leistungsaaufnahme zum Bereitstellen des Haltemoments: 2*3,6V*1,5A = 10,8 VA sein?
Bei einem 12 V Netzteil entspräche das doch einer mittleren Stromaufnahme von cirka 1,1.xx Ampere oder vertue ich mich da und brauche für die Versorgung der zwei Spulen a 1,5 A ingesamt 3A Ausgangsstrom?
Hallo Maxi,
im Prinzip sieht Du das schon richtig (Edit: 10,8W bei 12V sind ubrigens nur 0,9A). Allerdings sind noch ein paar Punkte zu berücksichtigen:
  • Der Wirkungsgrad des A4988 ist ja nicht 100%, sondern da geht auch noch Leistung verloren ( deshalb wird er ja warm Wink ). Die muss das Netzteil auch aufbringen.
  • Wenn der Motor Antriebsleistung erbringen muss, dann muss diese Leistung auch vom Netzteil geliefert werden. Hängt jetzt von deiner Anwendung ab, aber dafür braucht das Netzteil auf jeden Fall auch noch Reserven.
  • Der Pufferkondensator am A4988 muss ausreichend dimensioniert sein, damit die kurzen Stromspitzen, die dort auftreten nicht bis zum Netzteil durchschlagen. Sonst könnte da die Strombegrenzumg zuschlagen, denn die Spitzen gehen in der Tat bis zu 3A und zwar in positiver wie in negativer Richtung! Damit das Netzteil wirklich nur den Mittelwert sieht, sind 100µF deutlich zu wenig. Da kannst Du mal locker bis zum 10-20fachen gehen. Bei einem ungeregelten Netzteil hilft dir da der Ladekondensator im Netzteil, bei einem geregelten aber nicht.
P.S: und den Pufferkondensator so nah am A4988 platzieren wie möglich.

Gruß, Franz-Peter
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16.11.2020, 09:39
Beitrag #28
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
(16.11.2020 04:48)DerMaschbaustudent schrieb:  Um die Frage nach der Strommessung zu beanworten, welche des öfteren gestellt wurde:
Ich habe an den offenen Adern des Netzteiles gemessen, unbelastet und getrennt von dem restlichen Stromkreis.

Leider hast du die Frage damit immer noch nicht beantwortet.
Wie willst du mit einem unbelasteten Stromkreis einen Strom messen.

Das geht nur, wenn du diesen belastest. Von der Last hängt der gemessene Strom ab. Alles weiter wurde dir ja schon beantwortet.

Gruß Dieter

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17.11.2020, 14:31
Beitrag #29
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
Ich habe mir grade nochmal ein paar Gedanken gemacht und frage mich grade ob meine komponenten überhaupt zusammenpassen.
Kann ich den Motor mit 3,6 V Nennspannung überhaupt mit dem Motortreiber ansteueren. Oder muss ich nur die 12 V Betriebsspannung beachten?

Könnte ich auch eine Ansteuerung per Motorshield L293D betrieben, welcher eine maximale Stromaufnahme von 1,2 A (überlastbar bis auf 3 Ampere) hat und eine Nennspannung von 5 - 12 V braucht oder wäre es dafür der falsche Motor?
Meine HAuptanforderunganforderung ist ein möglichst hohes Drehmoment bei sehr kleinen Drehzahlen (bis maximal zu 10U/Min) zum Verfahren einer gegenbelasteten Zahnstange.
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17.11.2020, 15:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.11.2020 15:36 von MicroBahner.)
Beitrag #30
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
Hallo Maxi,
doch das passt schon. Der A4988 ist Stromtreiber für Steppermotore. D.h. der regelt den Strom durch die Motorspulen. Das funktioniert ähnlich wie ein StepDown Schaltregler. Wichtig ist, dass am A4988 der richtige Strom passend zu Motor eingestellt wird.
Die Spannung des Netzteils ist dabei weitgehend egal ( innerhalb der Grenzen was der A4988 verträgt - und sie muss natürlich größer als die Nennspannung des Motors sein ). Allerdings ist das Drehmoment des Motors - speziell bei höheren Drehzahlen - um so größer je höher die Netzteilspannung ist. Der Strombedarf aus dem Netzteil sinkt hingegen, wenn die Spannung des Netzteils höher ist. Deshalb sollte man die Netzteilspannung möglichst hoch wählen. Da Du aber keine hohen Drehzahlen brauchst, ist das nicht so kritisch.

Der L293D ist für deinen Motor eher nicht geeignet.

Gruß, Franz-Peter
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17.11.2020, 23:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.11.2020 00:33 von Bitklopfer.)
Beitrag #31
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
(14.11.2020 09:55)MicroBahner schrieb:  
(14.11.2020 01:25)Bitklopfer schrieb:  ...nun es gibt fertige Module zum guten Preis wie z.B. das hier das auch noch viele Brüder hat mit verschiedenen Leistungen und Spannungen.
Den Hersteller Meanwell kenne ich noch aus meiner aktiven Zeit wo wir die auch hier und da eingesetzt haben.
lgbk
Es ging hier aber gerade um den Bau von einfachen, ungeregelten Netzteilen. Die Meanwell Netzteile sind ja auch geregelte Schaltnetzteile mit Strombegrenzung. Außerdem sind sie von Bauform und Schutzklasse eher für den kommerziellen Einsatz z.B. in Schaltschränken gedacht, als im Privatbereich.

Das hatte ich schon verstanden, doch warum sollte ich mich einem Selbstbau aufhalten wenn ich fürs fast gleiche Geld was fertiges und stabilisiertes bekomme. Wenn ich einen Trafo kaufen muß dann bin ich das meiste Geld schon los...dann noch einen Gleichrichter und einen Ladekondensator und ich bin schon am drauflegen. Und dann habe ich noch keine Platine und noch nicht mal so ein Gehäuse wie das Meanwell Teil geschweige denn noch ein Netzkabel, Netzschalter und eine Sicherung samt Halter - okay das haben die Fertigteile auch nicht unbedingt. Noch eine Alternative wäre ein Tischnetzteil wo dann alles schon schön verpackt ist.
Und ich weiß von was ich rede....habe mir auch schon Trafos für meine ersten Mikrokontrollersysteme wickeln lassen und dann die Stabi selber aufgebaut mit z.B. 5V 10A etc. Lastsprung 0 auf 10A 10mV. Der zugehörige 490VA Trafo benötigte einen Sanftanlauf sonst hat es meistens die 16er Sicherung rausgehauen.
Und deshalb bin ich da mittlerweile Leidenschaftslos weil ich das Rad nicht mehr neu erfinden muß.
lgbk


An alle Neuankömmlinge hier, wenn ihr Code(Sketch) hier posten wollt dann liest euch bitte diese Anleitung durch.

Ich spreche fließend Schwäbisch, Deutsch das Notwendigste und für die Begriffsstutzigen erprobtes Tacheles mit direkten Hinweisen ohne Schnörkel...

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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17.11.2020, 23:58
Beitrag #32
RE: Schrittmotor bewegt sich nicht
(17.11.2020 23:40)Bitklopfer schrieb:  .....
Und deshalb bin ich da mittlerweile Leidenschaftslos weil ich das Rad nicht mehr neu erfinden muß.
Das sehe ich hier genau so.
Wenn man noch nicht mal in der Lage ist, den max. Strom eines Netzteils zu messen, sollte man da auch die Finger vom Selbstbau lassen.
Die verbrennt man sich nur.

Gruß Dieter

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