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Schachuhr
11.05.2018, 10:38
Beitrag #1
Schachuhr
Klingt für Euch vielleicht zunächst etwas trivial oder langweilig, aber durch meine Gehirngespinste mag es dann doch etwas komplexer werden.

Ich habe mit Arduinos selbst noch nichts gemacht und verfüge nur über geringe Löterfahrung, aber ich hoffe mal, dass das dem Projekt nicht im Wege stehen sollte.
Die Softwareseite sollte mir dafür keine Probleme bereiten, da das mein täglich Brot ist Big Grin

Eigentlich wollte ich nur eine Schachuhr günstig gebraucht kaufen, aber alles was man so angeboten bekommt sind analoge Uhren, die, wie ich finde, nicht besonders genau zu stellen sind (und auch Modi mit x Minuten Start und y Sekunden Inkrement je Zug nicht darstellen können).

Neu kaufen wollte ich aber auch nicht, so dass ich auf die Idee kam es vielleicht selbst mit einem Arduino zu machen.

Phase I wäre jetzt erst einmal abzuschätzen, was das Ganze Pi * Daumen kostet - es ist sicher schön ein Unikat zu haben, aber wenn es dann mehrere 100€ sind, wär es mir doch zu viel.

Was stelle ich mir vor? Ich hätte gern eine Schachuhr, die ohne Batterie oder Netzteil funktioniert. Mir schwebt ein Superkondensator vor, den man wie eine mechanische Uhr aufziehen kann. Ich hab mal ein wenig Google bedient und gesehen, dass Supercaps prinzipiell auch als Stromquelle verwendet werden können bspw. hier
Ich vermute fast, dass die Uhr zu groß werden würde, wenn man sie direkt am Gehäuse aufziehen könnte/müsste? Dann könnte man vielleicht über einen Handdynamo und USB aufladen?
Als Gehäuse dachte ich an irgendwas mit dem 3D-Drucker gedrucktes. Allerdings erscheint mir das bei 0,35€/cm³ zu teuer, so dass wohl eine Mischung aus Holz/Plexiglas verwendet werden müsste. Wobei Plexiglas auf den ersten Blick auch nicht so günstig ist. Was hat man hier noch für Alternativen?

In einem Artikel wo es um eine Uhr mit Weckfunktion ging, war ein Temperatursensor erwähnt, der offenbar benötigt wird, damit die Uhr genau läuft - wieso braucht man das? Ich vermute fast, dass es bei einem Schachspiel von maximal 6 Stunden keine signifikante Auswirkung hat, oder?

Braucht man original-Arduino-Boards oder tun es kompatible Boards auch?

Welches Board wäre hier das richtige? Es braucht nicht viel Leistung, da ja nur zwei Uhren betrieben werden sollen und sollte sparsam was Energieaufnahme angeht und gleichzeitig günstig sein. Hab jetzt nur einen Vergleich zwischen Uno, Nano, Mega und 101 gefunden, wo das Nano das sparsamste war und sich den Effizienzplatz mit dem 101 geteilt hat. Allterdings kostet das Nano auch ca. 18€ während bspw. das Mega nur 6€ kostet.

Es wäre schön, wenn jemand einen groben Preis für mich überschlagen könnte, dann könnte ich es konkretisieren oder müsste es leider verwerfen.
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11.05.2018, 15:13
Beitrag #2
RE: Schachuhr
Ich glaube, Du musst Dir erst noch mehr Gedanken, z.B. um die Ausgabe machen, da die auch wesentlich den Energieverbrauch bestimmt.

Ich weiß nicht, wie genau die Uhren beim Schach sein müssen aber einem Arduino mit Resonator würde ich da nicht trauen. Dann schon lieber eine RTC DS3231, die ist intern temperaturkompensiert als Zeitquelle.
Ob Du Originale oder Clone nimmst, ist Ansichtssache. Beim Clone kannst Du Pech haben (ich hatte bisher keins, andere ja).
Zum Goldcap als Energieversorgung kann ich nichts sagen, warum nicht Akkus?

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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11.05.2018, 16:49
Beitrag #3
RE: Schachuhr
(11.05.2018 10:38)Schachmonster schrieb:  Allterdings kostet das Nano auch ca. 18€ während bspw. das Mega nur 6€ kostet.
Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Ein Nano für 18€ sollte ein Original sien, eine Mega für 6€ kann nur ein Clone sein.

Gruß, Franz-Peter
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11.05.2018, 19:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.05.2018 19:35 von georg01.)
Beitrag #4
RE: Schachuhr
Hallo,
wie der Tommy56 schon erwähnt hat, es wird eine Anzeige benötigt (wo Du die Zeiten auch visualisieren magst …) Und gerade die Displays – rauben viel Energie.
Seit ca. 1 Woche bin am Testen Mein Projekt (ca74mA … bis zu ca. 90mA …mit einem 320x240-TFT-Display ) mit verschiedenen Strom / Spannungsversorgungen. Die beste Resultate -> KLAR mit einer 12000 Power Bank. … 4x1,2V Akku noch mit verschiedenen Typen … am Testen. Sogar wenn Du die Hardware sehr minimalisierst (Attiny … ?) kommst Du um die Akkus (nur meine Vermutung) nicht herum.
Mit einem(? 2) LCD Display könnte es vielleicht funktionieren.

Gruß Georg

Sorry für mein nicht korrektes Deutsch. Sad
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11.05.2018, 22:51
Beitrag #5
RE: Schachuhr
(11.05.2018 16:49)MicroBahner schrieb:  
(11.05.2018 10:38)Schachmonster schrieb:  Allterdings kostet das Nano auch ca. 18€ während bspw. das Mega nur 6€ kostet.
Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Ein Nano für 18€ sollte ein Original sien, eine Mega für 6€ kann nur ein Clone sein.
Mhh ich hatte eine Preissuchmaschine bemüht und den günstigsten Preis aus der Übersicht genommen.
(11.05.2018 19:32)georg01 schrieb:  Hallo,
wie der Tommy56 schon erwähnt hat, es wird eine Anzeige benötigt (wo Du die Zeiten auch visualisieren magst …) Und gerade die Displays – rauben viel Energie.
Seit ca. 1 Woche bin am Testen Mein Projekt (ca74mA … bis zu ca. 90mA …mit einem 320x240-TFT-Display ) mit verschiedenen Strom / Spannungsversorgungen. Die beste Resultate -> KLAR mit einer 12000 Power Bank. … 4x1,2V Akku noch mit verschiedenen Typen … am Testen. Sogar wenn Du die Hardware sehr minimalisierst (Attiny … ?) kommst Du um die Akkus (nur meine Vermutung) nicht herum.
Mit einem(? 2) LCD Display könnte es vielleicht funktionieren.

Gruß Georg
Ähnlich wie im oben verlinkten Projekt wollte ich zwei 4er-LEDs verwenden. Die sollten doch sparsam sein, oder?
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12.05.2018, 07:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.05.2018 07:48 von MiReu.)
Beitrag #6
RE: Schachuhr
Ich habe noch keine sieben Segment LED Anzeige mit weniger als 10 mA je Segment gesehen. Damit kann man keine Stromsparende Anzeige aufbauen.

Was ist mit einem E-Paper Display (Beispiel)? Hier wird nur ein sehr geringer Strom (0,052 mA) benötigt. Nur wenn die Anzeige aktualisiert wird, steigt dieser kurzzeitig an (8 mA).

Zu der Frage, welcher Arduino verwendet werden soll. Es gibt welche mit Quarz und ohne USB Schnittstelle, welche ja auch Strom braucht. Nennt sich Pro Mini (Beispiel).


Gruß

MiReu

Wer nix macht, macht nix falsch, lernt aber auch nix.
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12.05.2018, 10:00
Beitrag #7
RE: Schachuhr
Hallo,

(12.05.2018 07:38)MiReu schrieb:  Was ist mit einem E-Paper Display (Beispiel)? Hier wird nur ein sehr geringer Strom (0,052 mA) benötigt. Nur wenn die Anzeige aktualisiert wird, steigt dieser kurzzeitig an (8 mA).

bei E-Paper daran denken, daß die Refreshzeiten bei mehr als einer Sekunde liegen, bei den 3-farbigen über 2 Sekunden.

Gruß aus Berlin
Michael
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12.05.2018, 10:46
Beitrag #8
RE: Schachuhr
(12.05.2018 10:00)amithlon schrieb:  Hallo,

(12.05.2018 07:38)MiReu schrieb:  Was ist mit einem E-Paper Display (Beispiel)? Hier wird nur ein sehr geringer Strom (0,052 mA) benötigt. Nur wenn die Anzeige aktualisiert wird, steigt dieser kurzzeitig an (8 mA).

bei E-Paper daran denken, daß die Refreshzeiten bei mehr als einer Sekunde liegen, bei den 3-farbigen über 2 Sekunden.

Gruß aus Berlin
Michael

Stimmt, hatte ich vergessen Sad Dann geht dies natürlich nicht für eine Schachuhr!

Wer nix macht, macht nix falsch, lernt aber auch nix.
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