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Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
20.01.2019, 13:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2019 14:13 von Vapalus.)
Beitrag #49
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Was du da sagst, scheint tatsächlich einen wahren Kern zu haben. Ich habe etwas Alufolie in eine Tüte gepackt (damit die Folie isoliert ist) und dies zwischen Arduino und Antenne geschoben, um die Strahlung abzuschirmen. Das hat ausgereicht, um die Sendeleistung stark zu erhöhen.
Einen von den beiden Prototypen habe ich erfolgreich umgelötet,
   
   
den anderen Abgeschirmt.
   
   
Das Ergebnis ist ungefähr eine gleich gute Verbesserung des Problems. Vermutlich hast du mit der Theorie, dass das Ganze im Arduino verbrannt wird recht, und ich mit meiner Theorie, dass das ein Kondensator ist und die Leistung deshalb verliert Unrecht.
Der Unterschied zwischen theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung Wink

Den Abgeschirmten lasse ich jetzt so, und baue ihn praktischerweise gleich in das 230 Volt Relais ein. (Ab hier sage ich einfach mal: Nicht zur Nachmache empfohlen). Nachdem da keine Kontakte mehr rausstehen können, mache ich mir da auch ein paar Sorgen weniger.

Es ist schon krass, was man alles lernt, wenn man mit dem Lötkolben etwas herumfuchtelt.

In der heutigen Zeit ist gesunder Menschenverstand so etwas Ähnliches wie eine Superkraft - aber keine nützliche.
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21.01.2019, 20:55
Beitrag #50
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Hallo,

Das Projekt ist jetzt an dem Part angekommen, vor dem ich am meisten Angst habe. Neben den 4 EPS32 (die ich vorerst nicht verwenden werde, da ich noch etwas unsicher in der Materie bin, danke Tommy56 für den Hinweis) habe ich noch Schaltnetzteile geliefert bekommen, mit 5V Ausgangsspannung DC, geglättet.

Das bedeutet, dass ich jetzt mit 240 Volt arbeiten muss. Krimpzange, 240V Dosen, 240V 1 Ampere Sicherungen und Kabel sind vorhanden (sowie all die Sachen im Bild). Jedoch bin ich etwas verunsichert, wie ich sicher mit dem arbeiten kann. Wir reden hier nicht davon, die Wand aufzuklopfen und ein Kabel hineinzuverlegen - die Elektrik bei meinen Eltern musste ich damals verlegen - sondern davon, einen Alltagsgegenstand so sicher zu gestalten, dass ich ihn irgendwo liegen lassen kann, ohne Angst vor einem Stromschlag o.Ä. haben zu müssen.

Meine Idee bisher ist, die Lochplatten zu verwenden und die Netzteile aufzulöten. Dann würde ich die Sicherung einlöten, und das Ganze mit den blauen Klemmen verbinden.

Die Fragen, die sich mir stellen, sind: Wieviel Sicherheitsabstand muss ich haben?
Darf ich die Lochplatte überhaupt verwenden? Gibt es Alternativen?

Wie befestige ich die Kabel, dass sie nicht aus der Dose rutschen?

Gibt es Tutorials von Leuten, die wissen, was sie tun?


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21.01.2019, 21:12
Beitrag #51
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Hallo,
Es ist üblich eine Verschraubung als Zugentlastung zu nehmen.
Du kannst auf deinen Dosen löcher ausstanzen.
Auf den Teilen steht was wie PG16, oder M20.
Genau so eine Verschraubung brauchst du.
Gruß, Markus

Immer in Stress
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21.01.2019, 22:14
Beitrag #52
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Hallo,

auflöten der Netzteile auf Lochraster mache ich durchaus auch, aber: auf einseitige, auch durchaus auf Pertinax mit einsetigen Raster. Kriechstrecke sind 6mm in normaler Umgebung zwischen Netz- und Niederspannungsseite.. Die Klemmen haben eigentlich auch ein zu kleines Raster...
Das heißt aber auch, mindestens 1 Reihe Lötaugen zwischen den 230V Anschlüssen entfernen, bei Deinen Lochrastern muß Du auch die Durchkontaktierungen ausbohren... Denke auch an eine Isolierzwischenlage zwischen Netzteilplatine und Lochraster, sonst hast Du auch dort zu kleine Luftstrecken.
Deshalb meine Vorliebe für einseitige Lochraster für solche Projekte. Da habe muß ich mich nur um die Unterseite kümmern, die haben ja keine Durchkontaktierungen in den Löschern. Meist kommt dann noch Plastik 70 Spray über die Leiterseite.
Kritisch ist ja hier der Staub, der sich über die Zeit dort ansammelt.

Bei "mobilen" Geräten, also mit Netzstecker für die Steckdose, bevorzuge ich da 5V USB-Ladeadapter als Versorgung, da erspare ich mir diese Umstände.

Gruß aus Berlin
Michael
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23.01.2019, 13:41 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.01.2019 14:03 von Vapalus.)
Beitrag #53
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Danke erst einmal für alle Hinweise!

Gerade eben habe ich in der Fakultät für E-Technik und bei uns beim E-Labor nachgefragt, und die meinten:
Da wir von weniger als 0.1 Ampere Eingangsstrom reden ist löten völlig in Ordnung.
Ein Lochraster wäre nicht wirklich gut, ich solle es "glei g'scheit" machen und es auf eine komplette, gefertigte Platine löten.
Es wäre auch denkbar es mit Kabeln gerade von unten zu verlöten und dann adäquat mit klebenden Schrumpfschläuchen zu sichern.

Weiterhin soll ich es vor Staub und Berührung und vor Allem vor jeder Art mechanischer Belastung schützen. Ansonsten sehen sie keine Probleme.
Sobald ich ein Teil fertig habe, werde ich es zuerst den Elektrikern zeigen, und dann erst hier im Forum, nicht, dass ich Mist baue - ich hoffe ihr könnt das verstehen.

Die Netzteile haben bereits eine Isolierlage eingebaut. In Zukunft werde ich es aber wie amithlon machen und lieber einen 5V USB Ladeadapter verwenden.

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23.01.2019, 14:14
Beitrag #54
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Hallo,

bei mir landen solche 230V/5V China-Wandler durchaus auch mal fest in einer Schaltung. Direkt angelötet, meist eine Sichrung
https://www.pollin.de/p/sortiment-kleins...eck-800393
direkt angelötet. 125mA hat bisher den Einschaltstrom durchgehalten...
Meine Bedingungen dabei: ich kann es mechanisch so sichern, daß alle Teile an ihrem Platz bleiben und es gibt keine von außen berührbaren Teile, es darf also im Zweifel alles auf Netzpotenzial sein. So ist es z.B. in einer mit ESP8266-12 ausgerüsteten Steckdosenleiste, in der auch 4x SSR wohnen
https://www.pollin.de/p/solid-state-rela...0-v-340630
Die haben auch jeweils solch eine Sicherung mit 1,25A. Da steckt niemand was anderes rein als kleine Schaltnetzteile für RasPi, LED-Netzteil und einen Yamaha 80W Subwoofer. Sonst müßte ich eben aufschrauben und neue Sicherung einlöten...

Ist nur als Beipiel gedacht, die SSR schalten bisher zuverlässig auch mit den 3,3V auch die kleine Lasten, ist seit knapp einem Jahr so in Betrieb.
Die Steckdosenleiste müßte diese hier sein:
https://www.bueroshop24.de/hama-xl-6-fac...BwE&obt=11
Da passen auch Steckernetzteile nebeneinander und es ist recht viel Platz drin. Der Überspnnungsschutz mußte allerdings dem China-Netzteil + ESP Platz machen, ich rechne hier auch nicht damit, daß er je nutzen könnte.

Gruß aus Berlin
Michael
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23.01.2019, 18:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.01.2019 23:10 von Vapalus.)
Beitrag #55
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Ich möchte hier ein Missverständnis vermeiden:
Dem E-Techniker habe ich nicht nur das hier fotografiere Schaltnetzteil gezeigt, sondern auch ein viel günstigeres, dessen Anschlusslitzen weniger als 5 mm voneinander entfernt sind. Außerdem könnte ich mir PCB Boards kostenlos machen lassen, wenn ich die richtigen Leute frage. Nur kann ich weder die Software bedienen, noch korrekte Schaltpläne zeichnen, und das ist ein großes Hindernis.

Darum sein Kommentar. Für ihn ist’s einfacher sich kurz n Board ausdrucken zu lassen als es auf einem Lochbrett zu löten. Ich hoffe, das kam nicht falsch an.

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25.01.2019, 13:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.01.2019 13:58 von Vapalus.)
Beitrag #56
RE: Planung: IOT; Lampensteuerung, Steckdosen, Bewegungsmelder
Kurze Statusmeldung:
Ich habe den ersten, einfach gelöteten Schalttransformator (den günstigeren mit 4-5 mm Abstand zwischen den 230V Anschlüssen) einem Elektriker gezeigt, und der meinte, solange das in einer 230V Dose bleibt, ist das völlig in Ordnung.
   

Als nächstes werde ich den Vorschlag von hier umsetzen und die teureren Schalttrafos auf ein Lochblech löten, und gucken, ob das funktioniert.

Es tut mir leid, wenn ich übervorsichtig bin, aber ich habe vor den Hausüblichen Wechselstrom einen ziemlichen Respekt. Mitunter daher, da man mir einmal gezeigt hat, was von einem Schraubenschlüssel übrig bleibt, der zwischen zwei Phasen mit mehr als 60 Ampere gerät.

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