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Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
09.12.2020, 09:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.12.2020 09:33 von nbk83.)
Beitrag #9
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
(09.12.2020 00:32)stonebite schrieb:  ...
Falls Du noch etwas zum zweiten angehängten Wegsensor im Vergleich zum ersteren Sensor aussagen kannst, was das/die Signale und Arduino betrifft, wäre natürlich und absolut genial - auf jeden Fall
...
Moin Claude,
ich würde den Sensor aus Deinem ersten Post nehmen, also den mit dem reinen Poti, da die Beschaltung da am einfachsten ist und Du keine zusätzliche Spannungsversorgung brauchst. Du musst jedoch jeden Sensor einmal vernünftig einmessen, da die angegebene Toleranz mit 20% recht hoch ist. Ist aber kein Problem, da Du das sowieso machen musst, weil Dich ja der Weg und nicht der Widerstand interessiert.
In Deiner Auflistung fehlt noch etwas zum Speichern der aufgenommenen Daten, beispielsweise ein SD-Karten-Modul. Dazu sollte hier im Forum auch genug zu finden sein. Ich selbst habe damit noch nicht gearbeitet und kann da wenig zu sagen, da ich meine Daten alle über Netzwerk und nen Server logge.
Wenn Dein Hauptziel ein funktionierender Prüfstand sein soll und nicht der tiefe Einstieg in die Programmierung (um etwas programmieren wirst Du nicht herum kommen), dann wäre Phyphox evtl. eine Möglichkeit. Das ist eine App, mit der Du sämtliche Sensoren aus einem Smartphone auslesen und loggen kannst, also auch Beschleunigung, Lage, Kompass usw. Des weiteren kannst Du auch einen Arduino via BT-Modul mit anbinden. Siehe hier. Wenn Du noch ein ungenutztes Smartphone rumliegen hast, würde ich das an Deiner Stelle mal ausprobieren.
Dann bräuchtest Du also "nur" noch den Wegsensor und die DMS mit dem Arduino auslesen und per BT ans Smartphone senden und dann zusammen mit den Sensordaten des Smartphones zu loggen. Soweit ich richtig gelesen habe, darf man die App völlig frei nutzen.
Vielleicht ist das ja ein anderer Gedanke, den Du verfolgen könntest?
Grüße Jan
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09.12.2020, 12:07
Beitrag #10
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
In welchem Forum möchte man denn die Antworten erhalten?

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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09.12.2020, 21:09
Beitrag #11
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
(09.12.2020 09:32)nbk83 schrieb:  
(09.12.2020 00:32)stonebite schrieb:  ...
Falls Du noch etwas zum zweiten angehängten Wegsensor im Vergleich zum ersteren Sensor aussagen kannst, was das/die Signale und Arduino betrifft, wäre natürlich und absolut genial - auf jeden Fall
...
Moin Claude,
ich würde den Sensor aus Deinem ersten Post nehmen, also den mit dem reinen Poti, da die Beschaltung da am einfachsten ist und Du keine zusätzliche Spannungsversorgung brauchst. Du musst jedoch jeden Sensor einmal vernünftig einmessen, da die angegebene Toleranz mit 20% recht hoch ist. Ist aber kein Problem, da Du das sowieso machen musst, weil Dich ja der Weg und nicht der Widerstand interessiert.
In Deiner Auflistung fehlt noch etwas zum Speichern der aufgenommenen Daten, beispielsweise ein SD-Karten-Modul. Dazu sollte hier im Forum auch genug zu finden sein. Ich selbst habe damit noch nicht gearbeitet und kann da wenig zu sagen, da ich meine Daten alle über Netzwerk und nen Server logge.
Wenn Dein Hauptziel ein funktionierender Prüfstand sein soll und nicht der tiefe Einstieg in die Programmierung (um etwas programmieren wirst Du nicht herum kommen), dann wäre Phyphox evtl. eine Möglichkeit. Das ist eine App, mit der Du sämtliche Sensoren aus einem Smartphone auslesen und loggen kannst, also auch Beschleunigung, Lage, Kompass usw. Des weiteren kannst Du auch einen Arduino via BT-Modul mit anbinden. Siehe hier. Wenn Du noch ein ungenutztes Smartphone rumliegen hast, würde ich das an Deiner Stelle mal ausprobieren.
Dann bräuchtest Du also "nur" noch den Wegsensor und die DMS mit dem Arduino auslesen und per BT ans Smartphone senden und dann zusammen mit den Sensordaten des Smartphones zu loggen. Soweit ich richtig gelesen habe, darf man die App völlig frei nutzen.
Vielleicht ist das ja ein anderer Gedanke, den Du verfolgen könntest?
Grüße Jan

Guten Abend Jan,
auch hier herzlichen Dank für Deine wertvollen Informationen - äusserst und sehr erfreulich.
Ich werde mich gerne einmal Deinen Empfehlungen nach durch die Themen durcharbeiten.
Ok, ich werde damit einmal den günstigeren Sensor bestellen - keine Angst ich mache das in Eigenverantwortung, ohne Vorwürfe.
Ganz simpel und oberflächlich angedacht, war die Verbindung mit einem Raspi mit autonomer Stromversorgung (Akku), auf welchem ich die Daten speichern wollte, aber so wie Du sagts gibts ja da noch andere ideen - interessant. Für die Bedienung im Felde stellte ich mir ein Touchscreendisplay vor, mit welchem ich einfach die Funktionen für den Messdatenbeginn starten und beenden kann.
Du differenziertst gut - in der tiefen Programmierung möchte ich mich nicht verlieren, scheue mich aber absolut nicht davor, neues zu lernen.
Phyphox - genial, werde ich mal durchgehen. Das sieht so aus, dass es wirklich einiges im Projekt vereinfachen könnte. Ein Smartphone steht auch schon zur Verfügung. Deine Vorschläge sind genau das was ich mir in etwa vorstellte, vielen herzlichen Dank für Deine Bemühungen und einen Gruss
Claude
PS: ich werde mich hier gerne wieder mit Resultaten und/oder Erkenntnissen melden, benötige aber schon meine Zeit, denn ich habe ja noch (nicht nur) meine Firma
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09.12.2020, 22:04
Beitrag #12
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
Moin Claude,
wenn ich mir Deine Vorstellungen/Anforderungen so ansehe, würde ich persönlich das Projekt mit Phyphox umsetzen, da das Smartphone ja auch die Funktionalität des Touchscreens fürs Feld mitbringt. Und für erste Tests, ob Dir der Weg zusagt, brauchst Du ja nur das Smartphone und eine Halterung, in der es (möglichst horizontal) am Rahmen fixiert wird.
Bin gespannt auf Deine Erkenntnisse und wünsche viel Erfolg!
Gruß Jan
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09.12.2020, 22:50
Beitrag #13
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
(09.12.2020 22:04)nbk83 schrieb:  Moin Claude,
wenn ich mir Deine Vorstellungen/Anforderungen so ansehe, würde ich persönlich das Projekt mit Phyphox umsetzen, da das Smartphone ja auch die Funktionalität des Touchscreens fürs Feld mitbringt. Und für erste Tests, ob Dir der Weg zusagt, brauchst Du ja nur das Smartphone und eine Halterung, in der es (möglichst horizontal) am Rahmen fixiert wird.
Bin gespannt auf Deine Erkenntnisse und wünsche viel Erfolg!
Gruß Jan

Guten abend Jan,
Du schreibst es - bin schon am rumtüfteln mit dem Smartphone und der App, ich denke ich starte mal den Aufbau mir dem Variohm Sensor und den Elo Bauteilen für die Übertragung.
Besten Dank und herzlichen Gruss, bis später
Claude
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10.12.2020, 10:43
Beitrag #14
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
(09.12.2020 22:50)stonebite schrieb:  ...
Guten abend Jan,
Du schreibst es - bin schon am rumtüfteln mit dem Smartphone und der App, ich denke ich starte mal den Aufbau mir dem Variohm Sensor und den Elo Bauteilen für die Übertragung.
Besten Dank und herzlichen Gruss, bis später
Claude

Hallo,
wenn ich das richtig sehe dann willst du an einem Montainbike während einer Downhill Fahrt Messdaten aufzeichnen ?
Dabei ist mir bei dem Linearpoti im Datenblatt aufgefallen das die Betätigungsgeschwindigkeit bis 10m/s geht wo sich dann die Frage aufwirft wie schnell die Gabel denn auf der Strecke wirklich einfedert...denke mal das hier doch eine hohe Dynamik herrscht. Genauso bezweifle ich das diese PhyPhox Messeinrichtung in der Abtastrate hoch genug ist um solch schnelle Vorgänge wieder abzubilden.
Aber noch was Positives... Um die Kräfte zu messen könntest du ja den Federweg in Kraft umrechnen wenn du hier den Federweg durch das auflegen verschiedener Gewichte Eichen tust. Andererseits können die Kräfte dabei wegen der Trägheit der Federung auch deutlich höher ausfallen.
Und ja der DUE hat den Vorteil das sein ADC mit 12 Bit 4 mal höher auflöst als die ATmega Serie. Wichtig dabei ist die 3,3V Versorgung sehr stabil zu halten wenn die als Referenz für den ADC benutzt wird (Linearpoti).
lgbk

lgbk


An alle Neuankömmlinge hier, wenn ihr Code(Sketch) hier posten wollt dann liest euch bitte diese Anleitung durch.

Ich spreche fließend Schwäbisch, Deutsch das Notwendigste und für die Begriffsstutzigen erprobtes Tacheles mit direkten Hinweisen ohne Schnörkel...

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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10.12.2020, 12:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2020 12:54 von stonebite.)
Beitrag #15
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
(10.12.2020 10:43)Bitklopfer schrieb:  
(09.12.2020 22:50)stonebite schrieb:  ...
Guten abend Jan,
Du schreibst es - bin schon am rumtüfteln mit dem Smartphone und der App, ich denke ich starte mal den Aufbau mir dem Variohm Sensor und den Elo Bauteilen für die Übertragung.
Besten Dank und herzlichen Gruss, bis später
Claude

Hallo,
wenn ich das richtig sehe dann willst du an einem Montainbike während einer Downhill Fahrt Messdaten aufzeichnen ?
Dabei ist mir bei dem Linearpoti im Datenblatt aufgefallen das die Betätigungsgeschwindigkeit bis 10m/s geht wo sich dann die Frage aufwirft wie schnell die Gabel denn auf der Strecke wirklich einfedert...denke mal das hier doch eine hohe Dynamik herrscht. Genauso bezweifle ich das diese PhyPhox Messeinrichtung in der Abtastrate hoch genug ist um solch schnelle Vorgänge wieder abzubilden.
Aber noch was Positives... Um die Kräfte zu messen könntest du ja den Federweg in Kraft umrechnen wenn du hier den Federweg durch das auflegen verschiedener Gewichte Eichen tust. Andererseits können die Kräfte dabei wegen der Trägheit der Federung auch deutlich höher ausfallen.
Und ja der DUE hat den Vorteil das sein ADC mit 12 Bit 4 mal höher auflöst als die ATmega Serie. Wichtig dabei ist die 3,3V Versorgung sehr stabil zu halten wenn die als Referenz für den ADC benutzt wird (Linearpoti).
lgbk

lgbk

salue lgbk,
Besten Dank für Dein Statement.
Deine erste Frage kann ich mit ja beantworten.
Deine zweite Frage ist berechtigt. Der Linear Sensor des Herstellers kommt aus dem Bereich "Fahrwerk Motorsport". Aus meinen eigenen Erfahrungen aus dem prof. Motorsport (1986-2004) sind mir solche Sensoren bekannt. In Rücksprache mit dem Sensor Hersteller, gab mir dieser auf die gleiche Frage die Du stelltst und ich auch stellte, zu verstehen dass sich der Sensor für solche Messungen am Fahrwerk eignen soll. Ich muss mich auf die Aussage verlassen, drehe ihm jedoch keinen Strick wenn der Bereich bis 10m/s zu wenig sein sollte. Sollte dieser Sensor die Verfahrgeschwindikeit nicht packen, werde ich mich noch mit den teureren Linear Potis der prof. DH Szene befassen müssen. Der aktuell benannte Sensor lässt sich auf jeden Fall dann für den stationären Fahrwerksprüfstand für herkömmliche Tests verwenden und ist somit kein rausgeworfenes Geld.
Phybox ist für mich ein Versuch wert, weil mit relativ wenig Aufwand, schon recht viel Erfahrung zusammenkommen wird, egal ob positiv oder negativ. Abgesehen davon ist es, wenn ich es richtig gelesen habe, auch möglich an der Uni mit eigenen projekten anzuklopfen. Könnte mir vorstellen dass ich die Gelegenheit wahrnehme. Die Datenmenge die die montierten Sensoren am Bike liefern werden extrem umfangreich sein und da habe ich auch ein Fragezeichen gesetzt ob die Wi-Fi/Bluetooth Verbindung dies allein auch schon packt? Wir/ich werde(n) sehen.
Ja, die Kräfte könnte ich auch umrechnen. Werde diese Methode gerne auch mit berücksichtigen. DMS/Strain-Gauges sind für mich jedoch schon die bevorzugte Art, die Kräfte bestimmen zu können, vorausgesetzt die richtige Applikation und alle anderen weiteren Anforderungen sind korrekt erfüllt!
Danke viel mals für den Hinweis/Vergleich mit DUE und UNO. Werde im Projekt mit beiden arbeiten/testen wollen (schreib ich mal so salopp).
mit herzlichem Gruss
Claude
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10.12.2020, 13:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2020 13:16 von nbk83.)
Beitrag #16
RE: Mobiler Mountainbike Fahrwerks-Prüfstand
Moin Zusammen,
das scheint ein echt spannender Thread über Messtechnik zu werden!
Ich habe grade mal ein wenig mit Phyphox aufgezeichnet und habe eine Abtastrate für den Beschleunigungssensor von 200Hz ermittelt (maximale Abtastrate einegstellt, ist wahrscheinlich auch abhängig vom verwendeten Smartphone). Interessant wird die Abtastrate (wie schon von Claude erwähnt) bei der Anbindung des Arduinos via BT. Ich persönlich finde die Phyphox-Variante allerdings zu einfach, um sie nicht mal eben auszuprobieren (aus dem gleichen Grund hat mein Fernseher mir grad gesagt, dass die Waschmaschine fertig ist Wink )
An das Umrechnen des Federweges zur Kraft hatte ich auch kurz gedacht, jedoch gleich wieder verworfen, da das nur für reine Federelemente mit konstanter Federkonstante ansatzweise funktioniert, und ich denke mal, dass Claude für solch billige (Supermarkt-) Fahrwerkskomponenten keinen Prüfstand braucht. Bei progressiven Federn wird das ganze schon etwas schwieriger, aber immer noch möglich. Aber in dem Moment wo Dämpfer (das wird der Regelfall sein) oder Luftfederkomponenten (Stichwort: Temperaturabhängigkeit im Betrieb) zum Einsatz kommen, sehe ich da keine verwertbaren Ergebnisse.
Die getrennte oder gemeinsame Kraftmessung für Feder- und Dämpferelement wirst Du auch bei der DMS-Methode betrachten müssen.
Grüße Jan
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