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Leitungslänge?
29.12.2019, 11:59
Beitrag #9
RE: Leitungslänge?
(29.12.2019 10:55)SOFTHARD schrieb:  Ich würde den I2C-Bus nicht auf 0,5m beschränken,.....

Von beschränken ist hier auch nicht die Rede.
Es ist nur meine Empfehlung sich an die Spezifikationen zu halten. Und dies ganz besonders bei Anfängern, die bei Problemen nie wissen, wo sie suchen sollen.

Und Michael hat es ja eben bestätigt.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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29.12.2019, 21:31
Beitrag #10
RE: Leitungslänge?
danke an alle für die antworten! da habe ich ja wieder was angefangen ... Undecided

(28.12.2019 22:27)hotsystems schrieb:  Für einen endgültigen Aufbau würde ich niemals Jumper-Kabel verwenden. Allerdings nicht wegen eines zu befürchtenden Spannungsabfalls, sondern wegen der unsicheren Verbindung, die in kürzester Zeit schon Kontaktprobleme auslösen werden.

die unsichere verbindung ist leider auch schon während der entwicklung ein thema. ich hatte vor, das mit viel heisskleber zu lösen.

(28.12.2019 22:27)hotsystems schrieb:  Bei der Kabellänge ist wohl nicht mit einem Spannungsabfall zu rechnen, sondern eher mit Einstrahlungen von Störungen durch die vorhandenen Komponenten.

die nennspannung im kasten ist 24V gleichstrom bei max. 160A auf zwei stromschienen; auf den angeschlossenen kupferkabel ca. 30A bis 60A.

nehme an, daß dabei induktion in die sensor-kabel ein thema ist. daher abgeschirmte leitungen? ansonsten sind nur passive neozed sicherungen und drei relais mit 10 .. 30A im kasten.

im kasten sollen zwei arduino micro zum einsatz kommen, die mit stiftleisten bestückt sind. welche steckverbinder sind da für die produktion geeignet?

(28.12.2019 23:35)GuaAck schrieb:  zur Störempfindlichkeit: Kritisch sind hier besonders die analogen Eingänge. Da würde ich auf jeden Fall ein RC-Glied vorschalten.

wie dimensioniere ich das am besten für die analogen sensorleitungen? (0 .. 5V)

(29.12.2019 11:44)amithlon schrieb:  Meine Lehre daraus: alles vermeiden, was in solch einer Umgebung Störungen einfangen könnte. i2C über längere Leitunen wäre für mich da ein noGo.

OK, das leuchtet ein. ein eigener arduino via modbus bzw. rs232 scheint mir für das kleine display in der tür etwas overkill zu sein. da es eigentlich nur die spannung an den stromschienen angezeigt hätte, wäre wohl ein analoges voltmeter-instrument die einfachste lösung.

danke!
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29.12.2019, 22:44
Beitrag #11
RE: Leitungslänge?
(29.12.2019 21:31)woswasi schrieb:  die unsichere verbindung ist leider auch schon während der entwicklung ein thema. ich hatte vor, das mit viel heisskleber zu lösen.

Dann weißt du ja wovon ich rede, allerdings Heißkleber ist keine gute Lösung, da bevorzuge ich Kabelbinder und die anschrauben.

Zitat:die nennspannung im kasten ist 24V gleichstrom bei max. 160A auf zwei stromschienen; auf den angeschlossenen kupferkabel ca. 30A bis 60A.

nehme an, daß dabei induktion in die sensor-kabel ein thema ist. daher abgeschirmte leitungen? ansonsten sind nur passive neozed sicherungen und drei relais mit 10 .. 30A im kasten.

Gerade die Relais erzeugen Störungen.
Also abschirmen, was abzuschirmen geht.

Zitat:im kasten sollen zwei arduino micro zum einsatz kommen, die mit stiftleisten bestückt sind. welche steckverbinder sind da für die produktion geeignet?

Verwende Lochrasterplatinen, auf die du Buchsenleisten lötest. Da werden deine Arduinos mit den Stiftleisten reingesteckt. Kabel werden dann an der Platine angelötet.
Das ist dann eine sichere Verbindung.

Das ganze dann in ein eigenes Metallgehäuse im Schaltschrank und ein großer Teil der Probleme ist nicht mehr vorhanden.

Gruß Dieter

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29.12.2019, 23:02
Beitrag #12
RE: Leitungslänge?
Hallo,
Bei so großen Strömen und Relais hast du sehr viel
Magnetischen Müll.
Wir haben Sensoren mit 0 bis 10V im Einsatz.
In vielen Schaltschränken sind aber nur 4 bis 20 mA Störfrei.
( 400V 200A Heizungen )
Das geht mit einem Messwandler dann zur SPS.
Solche Sensoren und Wandler sind auch im Hobbybereich bezahlbar.
Aber wie schon andere sagten, ordentliche Kabel und Klemmen nehmen.
Gruß, Markus.

Immer in Stress
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02.01.2020, 00:31
Beitrag #13
RE: Leitungslänge?
(29.12.2019 22:44)hotsystems schrieb:  [Gerade die Relais erzeugen Störungen.
Also abschirmen, was abzuschirmen geht.

apropos: können VCC (5V) und GND auch ausserhalb des schirms laufen? ansonsten nehme ich geschirmte kabel mit zwei litzen mehr.

(29.12.2019 22:44)hotsystems schrieb:  Das ganze dann in ein eigenes Metallgehäuse im Schaltschrank und ein großer Teil der Probleme ist nicht mehr vorhanden.

da werde ich ein ausgeschlachtetes PC-netzteil nehmen, das müßte sich vom platz her ausgehen.

danke!
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04.01.2020, 16:55
Beitrag #14
RE: Leitungslänge?
(02.01.2020 00:31)woswasi schrieb:  apropos: können VCC (5V) und GND auch ausserhalb des schirms laufen? ansonsten nehme ich geschirmte kabel mit zwei litzen mehr.

Die Abschirmung ist üblicherweise auch GND, somit musst du GND nicht noch abschirmen, den VCC abzuschirmen kann Sinn machen. Ist abhängig von den Störungen.

Gruß Dieter

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04.01.2020, 18:13
Beitrag #15
RE: Leitungslänge?
Hallo,
eine kleine Ergänzung zu der Schirmproblematik:
GND und Schirm sind korrekt nicht gleich zu setzen.
GND kann schleifen bilden und sich Induktionsspannungen ausbilden.
Ein Schirm wird nur an einer Seite auf einen "Zentralen Punkt" gelegt. Alle Schirme treffen sich hier usw., denn Ziel ist es eine Ableitung störender Spannungen zu erreichen. Also würde ich VCC und GND mit in die Schirmung ein beziehen. Dies ging bei Kabeln, denn einen faradayischen Käfig bilde ich nur, wenn geschlossen, jeder Zugang von außen unterliegt dem Gestz nicht mehr und muß demzufolge einen Schirm in geeigneter Form mit einem Erdungspunkt erhalten. Dies würde auch jede Verbindung von Gehäusen betreffen innerhalb eines Schaltkasten, wenn hier elektromagnetische Kräfte entstehen.

mfl. Gruß
Achim
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05.01.2020, 15:27
Beitrag #16
RE: Leitungslänge?
(04.01.2020 18:13)SOFTHARD schrieb:  Hallo,
eine kleine Ergänzung zu der Schirmproblematik:
.....

Es ist doch immer wieder gut, wenn hier welche mitlesen und die Beiträge ergänzen oder auch berichtigen.

Danke dafür.

Schade nur, dass es hier User gibt, die danach auch noch negativ posten, obwohl das jedem Forum dienlich ist. Da sollte man sich besser zurück halten.

Gruß Dieter

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