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Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
19.10.2015, 09:10
Beitrag #25
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
(18.10.2015 23:03)HaWe schrieb:  Besser langasam als gar nicht, würde ich da sagen!
Ich dachte, dass es auf Geschwindigkeit ankommt. Wenn dem nicht so ist, dann könntest Du ja auch eine SD-Karte nehmen. ...oder sozusagen den RasPi als Speichererweiterung.

Zitat:könntest du das?
ich leider nicht.
Wenn du da 1-2MB RAM zusätzlich zu Verfügung stellen könntest - das wäre grandios!
Also wenn es nur darum ginge, aus den SpiRAM-Methoden höhere Funktionen zu schreiben, dann könnte ich Dir da schon helfen. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, dass das schon alles ist, wenn Du tatsächlich 1 bis 2 MB brauchst.
Die SpiRAM-Lib scheint standardmäßig für den 23K256 zu sein. Der bringt aber erstmal nur 32kByte. (256 bezieht sich auf die KBit) Davon bräuchtest Du dann 32 Stück für 1MB. Es gibt auch einen 23xx1024, d.h. 128kB. Das wären dann nur noch 8. Ich denke mal, dass die Anpassungen in der Lib minimal wären (wenn wir mal davon ausgehen, dass das Teil auf dem Due läuft), aber man müsste sich noch was für die Adressierung einfallen lassen. Die Teile haben einen ChipSelect-Pin, über den das gehen könnte. Um den für 8 Chips anzusteuern bräuchte man mindestens 3 zusätzliche Pins (über ein Schieberegister), besser 4 (Adressierung und ein ChipSelect). Um den Chip anzusprechen braucht man dann nochmal mindestens 3 Pins. Vielleicht bekommt man die Clock-Pins gemeinsam hin, dann wären es insgesamt 5 bis 6. Hat man mehr zur Verfügung, dann kann man das ganze schneller machen.

So wie ich das sehe, wäre das ein Projekt für sich. Mit viel Zeit (die ich nicht wirklich habe), könnte man wahrscheinlich eine Art SRAM-Shield bauen, das 2MB hat und über SPI plus zwei weitere Pins angesprochen werden kann. Man könnte das wahrscheinlich sogar so machen, dass sich die Geschwindigkeit durch die Verwendung weiterer Pins erhöhen lässt.
Wer hätte denn an so etwas noch Interesse?

Gruß,
Thorsten

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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19.10.2015, 11:41
Beitrag #26
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
ok, also: nein - so langsam wie SD darf es keinesfalls sein.
Ich dachte: ein wenig langsamer, vlt Faktor 2, das wäre ja schon deutlich langsamer und dann sicher noch akzptabel. Ich kenne nun zugegebenermaßen leider überhaupt keine memory-Zugriffszeiten von Arduino RAM im Vergleich zu deinem externen SPI-RAM.
32 Module wäre etwas üppig, 8 Module geht grad so - hättest du mal einen Link zum Produkt, dass ichs mir mal angucken kann (Preise, specs) ?
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19.10.2015, 12:28
Beitrag #27
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
Hi,

Wahrscheinlich wird es aber schon langsamer werden als Faktor 2. Man muss zum Lesen z.B. mindestens erstmal 4 Byte an den Chip übertragen. Wenn man dann "viele" Bytes auf einmal lesen oder schreiben kann, dann wird es wieder etwas schneller. Möglicherweise lässt sich da ein Puffer-Konzept bauen. Das hängt aber wirklich vom verwendeten Algorithmus ab.
Ein fertiges Produkt gibt es nicht. Ich rede von diesen Bauteilen:
http://www.microchip.com/wwwproducts/Dev...=23LC1024

Schneller kann man wahrscheinlich nur werden, wenn man einen entsprechend breiten Bus hat. Dann ist das ganze aber wohl kein Mikrokontroller mehr, sondern eine richtig große CPU.
Gruß,
Thorsten

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19.10.2015, 13:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.10.2015 14:01 von HaWe.)
Beitrag #28
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
danke für deine Antwort!
Wenn ich jetzt richtig geguckt habe, kostet 1 1024er etwa 3-4 EUR (x16), das wäre absolut OK.
Das Timing ist dann aber doch ein Thema, mit deutlich mehr als Faktor 2 hatte ich nicht gerechnet. Sehr viele Pins außer I2C darf es auch nicht kosten, und es muss auch mit TFT und SD verträglich sein, die ebenfalls auf dem Bus laufen (TFT mit 84MHz SPI clock im DMA Modus, also clock divider=1).

Und extrem viele Pins außer den 4 für SPI habe ich auch nicht übrig, 6 zusätzliche wäre aber sicher auch machbar (dann muss ich auf ein Touch-Pad verzichten und versuchen, alles über den Touch-Screen zu machen).

Bleibt also tatsächlich das Timing als Problem - und dann die Frage, wie das ganze sich im laufenden Programm dann verhält. Ein gewisses Wagnis ist das schon, nicht wegen der rund 50 EUR, aber wegen Programmier- und Entwicklungszeit. Was meinst du?
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19.10.2015, 15:06
Beitrag #29
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
Hi,

Meiner Ansicht nach verhält es sich in etwa so:
"Schnell" und "wenige Pins" schließen sich eigentlich aus. Normalerweise wird Speicher über einen Adress- und einen Datenbus angesprochen. Der Adressbus braucht eine gewisse Breite, um den ganzen Speicher ansprechen zu können. Bei 1MB wären das 20 Bit. Der Datenbus ist dann so breit, wie eben ein "Wort" der entsprechenden Architektur. Ich glaube, dass das beim Due dann 32 Bit wären. D.h. rein theoretisch bräuchte man mindestens 52 Pins um beim Speicherzugriff in ähnliche Sphären zu kommen, wie wenn der Speicher im Chip selbst wäre.
So viele Pins haben wir natürlich nicht. D.h. man muss irgendwo etwas "serialisieren". Dem kann man dann wieder entgegenwirken, indem man Pufferkonzepte einführt. Dann muss man bei einem Zugriff aber mindestens überprüfen, ob das gewünschte bereits im internen Speicher ist, oder man es vom externen holen muss. Große Prozessoren haben dafür einen "Memory-Fault Interrupt" oder so, den man dann so programmieren kann, dass der Speicherinhalt bei Bedarf nachgeladen wird. Auf einem Arduino müsste man das wahrscheinlich selbst bauen.

So, jetzt nehmen wir mal an, dass man das irgendwie hinbekommen kann. Dazu müsste man erst einmal einige Experimente machen. Ich würde z.B. erstmal nur einen 23K256 nehmen (da es da schon eine Lib gibt) und das erst einmal zum Fliegen bringen. Dann könnte man ein paar Messungen machen. Wenn man dann immer noch glaubt, dass es sinnvoll ist, dann einen 23LC1024 und das ganze anpassen. Usw...
Ob sich der Aufwand lohnt? Keine Ahnung. Ich hätte dafür selbst nicht viel Zeit, würde das Projekt aber mit meinen Kommentaren unterstützen. Das ganze ist ja sowieso Hobby, also ist dir Frage nach dem "Lohnen" nicht so wichtig.

Gruß,
Thorsten

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19.10.2015, 15:29 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.10.2015 15:32 von HaWe.)
Beitrag #30
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
hallo,
das klingt mir dann allerdings doch für mich zu kompliziert - Hardware entwickeln und programmieren ist absolut nicht mein Ding. 32 bit über ein Schieberegister macht es sicher auch wirklich nicht sonderlich schnell. Da muss ich dann leider passen.
Gäbe es das fertig mit 1-2MByte, würde ich es ausprobieren, aber auch nur, wenn es Treiber-Libs dafür gibt, mir denen man den Zusatzspeicher einfach an den existierenden 92k Speicher dranhängt, ohne sich um besondere Zugriffe des DUEs im Programm weiter kümmern zu müssen.
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19.10.2015, 15:32
Beitrag #31
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
Hi,
tja, so etwas kenne ich nicht. Möglicherweise gibt es irgendwo auf der Welt so ein Board oder jemand, der es entwickeln kann.
Gruß,
Thorsten

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30.10.2015, 09:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.10.2015 09:42 von HaWe.)
Beitrag #32
RE: Ich glaub ich kauf mir jetzt doch nen RaspPi...
update:
nach den ersten Gehversuchen mit dem Raspi wäre es jetzt soweit, die Verbindung zu einem Due herzustellen, und zwar über 2 serielle Schnittstellen gleichzeitig:

Raspi -> Arduino per UART, 115200 baud
Raspi <- Arduino: i2c (Raspi: master), 100kHz.

Es ist aber extrem viel Programmieraufwand, selbst mit 100 € Projekt-Zuschuss... Wink

ich habe aber beim Herumstöbern im Netz etwas anderes, sehr eindrucksvolles gefunden, das schaue ich mir jetzt mal genauer an...

http://www.mikronauts.com/raspberry-pi/robopi/

[Bild: RoboPi_0831_web.jpg]
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