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Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
01.03.2021, 19:46
Beitrag #17
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Das hat Elektronik so an sich, dass sie auf schlechte/fehlende Kontakte sauer reagiert. Das ist keine Empfindlichkeit spezieller Bauelemente. Wenn möglich Zugentlastungen nutzen, z.B. Kabel mit Heißkleber fixieren.

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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01.03.2021, 19:56
Beitrag #18
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Hallo,

Heißkleber? Mit diesem groben zähen fädenziehenden Zeug komme ich doch gar nicht an alle Stellen dran. Die meisten Anschlüsse sind inzwischen von dicken Kabelbäumen verdeckt. Hatte da schon mit der Lötspitze große Probleme da noch dran zu kommen.
Hatte deswegen ja Schrumpfschlauch genommen (was übrigens dein Vorschlag war Wink ). Heiße Luft vom Fön kommt auch zwischen dicht beieinander liegenden Kabeln durch. Shy

Daß schlechte Lötstellen und leichte Wackelkontakte Probleme machen ist verständlich, aber mir scheinen die WS2812 darauf besonders empfindlich zu reagieren. Bei den normalen LEDs gab es nie solche Probleme und da hatte ich die Schaltung zu Anfang ja auch erst auf dem Steckbrett ausprobiert mit den gleichen wackeligen Dupont-Kabeln.

Viele Grüße
Nordlicht
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01.03.2021, 20:02
Beitrag #19
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Du kannst keine einfache LED mit WS2812 vergleichen. Bei den WS2812 sind Datenströme im MHz-Bereich für die Farbdarstellung entscheidend.
Du solltest Dich mal mit den technischen Grundlagen der Sachen beschäftigen, die Du so verbaust.

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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01.03.2021, 20:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.03.2021 21:47 von SOFTHARD.)
Beitrag #20
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Hallo Du MoBA-Fan
So wie Tommy schreibt, ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht wenn man Gleichstrom und Frequenz im Gleichstrom hat. Ich kenne Fälle, wo in Industrieanlagen (EDV-Anlagen) der Steckplatz entscheidend war. ob die dynamische Speicherkarte wollte oder nicht. Deshalb gab ich dir auch den Rat mit dem Kratzen. Bei dem heute verwendeten Plattenmaterial habe ich auch manchmal, dass es leitend sein kann- nicht ohmisch messbar sondern durch die Frequenzen die beim Schalten auftreten. Darum ist es ja so wichtig Blockkondensatoren, z.B. 100nF, an den Schaltkreisen zu setzen und für bestimmte Bereiche 100uF und mehr. Auch sollte man oft die Masseleitung nicht in 0,5qmm oder weniger ausführen, sondern 1,0 und mehr nehmen. Man denkt dies sind Eulen nach Athen tragen, nein, denn die Einbrüche sind im Nano- oder Mikrosekundenbereich, die Auswirkungen unklar und sucht sich kaputt.
Zu dem Vorschlag "Heißkleber" kann ich nur sagen eine Akkustift von einem bekannten Hersteller und dünne Patronen sind eine gute Ergänzung des Arbeitsmaterials. Gut dosierbar, schnelle Aufheizzeit, wenig Fäden(!).
-----
Nur eine kleine Ergänzung zu den LED's - im Datenblatt steht aber auch - an jedem IC ist ein C mit 104 anzuschliessen! - 100nF!

mfl. Gruß
Achim
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01.03.2021, 20:52
Beitrag #21
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Hallo,

Ja, das Datenblatt und so einige Tutorials über den WS2812 habe ich vor Verwendung der WS2812 gelesen. Die Datenpakete arbeiten bei 800 MHz und sie sind sehr zeitkritisch. Aber gerade das macht die WS2812 ja so empfindlich gegenüber normalen LEDs. Und die Fehlersuche war/ist ausgesprochen mühsam und oft nicht zu erkennen (trotz Lupe).
Die winzige Lötbrücke auf dem Bild in Beitrag #14 habe ich überhaupt erst durch das Foto entdeckt. Mit starker Lupe hatte ich die nicht gefunden.

Viele Grüße
Nordlicht
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02.03.2021, 19:27
Beitrag #22
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Hallo,

(01.03.2021 20:52)SOFTHARD schrieb:  Deshalb gab ich dir auch den Rat mit dem Kratzen.

Ja, das mit dem Kratzen hat ja auch geholfen, zumindest teilweise. Es hatten sich mehrere Fehler eingeschlichen und das machte die Fehlersuche nicht gerade einfacher.

(01.03.2021 20:52)SOFTHARD schrieb:  Zu dem Vorschlag "Heißkleber" kann ich nur sagen eine Akkustift von einem bekannten Hersteller und dünne Patronen sind eine gute Ergänzung des Arbeitsmaterials. Gut dosierbar, schnelle Aufheizzeit, wenig Fäden(!).

Akkustift? Habe mal gegoogelt. Da sind mehrere "bekannten Hersteller" aufgeführt. Welchen "bekannte Hersteller" meinst du denn, der so extrem fein dosieren kann, also sehr geringe Fördermenge, und auch keine Fäden zieht? Und der auch eine etwas längere dünne Spitze hat, damit man zwischen die ganzen Kabel kommt?
Ich habe eine Heißklebepistole (diese) und da sind nur sehr grobe Arbeiten mit möglich. Ich hatte damals gedacht, ich könne damit die Kabel auf meiner Modellbahn mit dem Heißkleber fixieren, aber das war Murks. Nicht nur daß es elendlich Fäden zog, es hielt auch nicht bzw. es hielt nur am Kabel, nicht aber auf dem Untergrund.

-----
Zitat:Nur eine kleine Ergänzung zu den LED's - im Datenblatt steht aber auch - an jedem IC ist ein C mit 104 anzuschliessen! - 100nF!

Tja, dann habe ich woh das falsche Datenblatt erwischt, denn da steht es leider nicht drin. Und in den Tutorials, die ich gefunden hatte, war auch keine Rede von Elkos. Sad

Naja, jetzt habe ich wenigstens wieder ein bischen mehr über Elektronik gelernt. Es handelt sich dabei um die hier beschriebenen "Entkopplungskondensatoren"?

Viele Grüße
Nordlicht
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02.03.2021, 19:40
Beitrag #23
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
100 nF sind Keramikkondensatoren, keine Elkos.

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
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14.03.2021, 18:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 20:58 von Nordlicht.)
Beitrag #24
RE: Hardware-Fehler bei WS2812 Einzel-LEDs
Hallo,

Regenwetter ist Arduino_Bastelwetter. Wink

Ich will hier nochmal zusammenfassen, was bei mir die Fehler waren, die zu den Helligkeitsschwankungen und den unmotivierten Farbwechseln bei beliebigen einzelnen LEDs geführt hat.

Es kamen da mehrere Fehlerquellen zusammen.

- fehlende Kondensatoren: die beim googlen gefundenen Schaltpläne zeigten nie Kondensatoren in der Schaltung. Das lag wohl daran, daß die meinsten Schaltungen für Stripes und Neopixel-Platinen sind, nicht aber für die 5mm-Einzel-LEDs, die ich habe. Bei den Stripes und Neopixel-Platinen sind wohl meistens die Kondensatoren schon mit auf der Platine. Zumindest ist das so meinen ebenfalls verbauten 8er-Neopixel-Streifen, obwohl ich aufgrund der Winzigkeit der SMD auch mit Lupe nicht erkennen konnte, um was es sich da handelt.
Offenbar hatte ich auch nicht immer die richtigen Stichworte bei der Suche verwendet, sonst hätte ich diese Seite wohl eher gefunden. Hier wird erstmals auf von mir ergoogelten Seiten auf die Sonderform der 8mm- und 5mm-Einzel-LEDs eingegangen.
Die hier im Thread vorgeschlagenen 100nF-Elkos am Anfang jeder Kette (max. Anzahl LEDs pro Kette: 18) haben zwar geholfen, aber erst nachdem die anderen Fehler eliminiert waren, aber ich habe das ganze bisher nur auf dem Basteltisch getestet. Dicht neben den Gleisen gibt es sicher mehr Störungen.
Die Kondensatoren zeigten keine Wirkung, solange die anderen Fehler (s.u.) nicht behoben waren.
Adafruit schreibt für die Einzel-LEDs einen 100nF Kerko pro LED vor. Also habe ich diese eingelötet.
   
Ich habe mal den Schaltplan für die kurze Kette des Tatatur-Sonderbereichs angehängt. Die anderen LED-Ketten sind analog aufgebaut.

- unsaubere Lötstellen: Das Problem bei meinem Gleisbild-Stellpult ist, daß ich die LEDs nicht bequem erst auf eine Platine löten konnte und dann erst einbauden konnte, sondern ich mußte die LEDs praktisch "vor Ort" einlöten, da der Abstand LED-Halterung und Platine exakt stimmen mußte, damit die LEDs richtig in der Grundplatte saßen. Im Stellpult kommen aber massenhaft Kabel zusammen, so daß ich an vielen Stellen kaum noch mit dem Lötkolben dran kam (siehe Kabelgewirr auf dem Bild in Beitrag #15). Erkennen konnte ich das aufgrund der Enge auch nur sehr schwer, da die meisten Mini-Platinchen und Platinen-Streifen von den Kabelbäumen verdeckt sind.

- haarfeine Verbindungen zwischen zwei Kontakten: an einigen Stellen gab es haarfeine Lötbrücken zwischen zwei Kontakten auf der Platine. Das war aber auch mit Lupe nicht zu erkennen. Erst ein Marco-Foto offenbarte die Fehler (siehe Foto in Beitrag #14). Auch auf Vorschlag in diesem Thread habe ich daher alle Zwischenräume sauber gekratzt.

- bei drei LEDs konnte ich den Fehler nicht identifizieren. Ein Austausch dieser LEDs behob aber diesen Fehler.

- Verzählt: im Stellpult sind ja nicht nur die LEDs, sondern auch jede Menge Taster und Schalter. Alle Anschlußkabel führen auf mehrere Wannenstecker. Und da ist es mir dann auch mal passiert, daß ich mich bei den Pins der Wannenstecker verzählt haben und so Anschlüsse vertauscht hatte. Undecided

- Vergeßlichkeit: Rolleyes Ich habe die LEDs ja in mehrere Ketten mit unterschiedlicher Anzahl an LEDs aufgeteilt. Ich habe beim Löten jede Kette einzeln mit einem einfachen Testsketch auf Funktionsfähigkeit geprüft. Bei der letzten zusammengelöteten Kette hatte ich lange nach einem Fehler gesucht (Lötstellen, vertauschte Kabel usw.), aber nix gefunden. Es gingen zwar alle LEDS an, aber der im Sketch programmierte Farbwechsel lief nur bis zur halben Kette. Naja, bis ich dann in den Sketch geschaut habe und festgestellt habe, daß ich die Variable mit der Anzahl der LEDs nicht aktualisiert hatte. Angel

Edit: inzwischen laufen die Ketten schon seit ein paar Stunden Testbetrieb stabil und ohne Fehlfarben oder Flackern.


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Viele Grüße
Nordlicht
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