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Handbedienung Bett
03.07.2014, 13:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.07.2014 13:55 von Darokthar.)
Beitrag #1
Handbedienung Bett
Hi, ich habe das Problem, dass die Handbedienung eines alten Betts defekt ist. Durch drücken der Knöpfe werden Ballons aufgeblasen, die dann Schalter drücken und mit 230V die Elektromotoren betreiben.

Leider sind die Ballons inzwischen porös und müssen getauscht werden. Ich habe den Hersteller angeschrieben. Die Schaltung gibt es nicht mehr eine neue Handbedienung kann man kaufen für 312€ und dann zerlegen und aus beiden eine funktionierende basteln.

Meine Überlegung ist nun ein Arduino-Micro zu kaufen und dieses mit Drucksensoren und MOSFETS/Relais auszustatten (Damit würde ich dann bei einem Preis von ca. 100€ landen.). Ich habe allerdings bisher wenig Ahnung davon Schaltungen selbst zu bauen. Auch mit Arduino habe ich nicht gearbeitet, habe aber Programmiererfahrung.

Das Projekt sollte sich eigentlich relativ leicht umsetzen lassen. Meine Frage ist eher, worauf bei den Drucksensoren zu achten ist (Volt/Druck?!). Oder kann ich mehr oder weniger irgendeinen nehmen? Muss ich die Sensoren, bzw. das Arduino vor Überspannung durch die Sensoren schützen?


Herzlichen Dank im Voraus


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04.07.2014, 14:55
Beitrag #2
RE: Handbedienung Bett
Hallo Dakotar,
nimm es mir nicht übel, aber so ganz verstehe ich das mit den Kissen nicht. Wenn ich Dich richtig verstanden habe möchtest Du einen Arduino nutzen um mit verschiedenen Tastern verschiedene Motoren zur Verstellung des Bettgestells vornehmen. Ich stelle mir das so vor, Taster eins Kopfteil hoch- Taster zwei Kopfteil runter usw. Wenn dem so ist solltest du zusätzlich noch Endschalter mit einplanen. Damit die Motoren nicht unnötig Last aufnehmen am Anschlag.
Als Taster kannst du so gut wie jeden nehmen und die Motoren über Relais ansteuern kommt ja nicht auf schnelle Saltzeiten an.
Ich hoffe das es Dich etwas weiter bringt.
Gruß Sven

Nichts auf der Welt ist unnütz, es kann im schlimmsten Fall immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
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04.07.2014, 19:00
Beitrag #3
RE: Handbedienung Bett
(04.07.2014 14:55)Eichner schrieb:  Ich stelle mir das so vor, Taster eins Kopfteil hoch- Taster zwei Kopfteil runter usw. Wenn dem so ist solltest du zusätzlich noch Endschalter mit einplanen. Damit die Motoren nicht unnötig Last aufnehmen am Anschlag.

Ich denke nicht, dass Endschalter nötig sind. Die Ballons aus dem Bild drücken einfach auf einen Schalter, der dem hier recht ähnlich sieht:
http://www.reichelt.de/Schnappschalter-E...+1005.1204
Wenn man den Knopf los lässt geht die Luft wieder aus dem Ballon und der Schalter auf aus.

Ich könnte auch alles mit einem fünfadrigem Kabel und 4 Schaltern lösen. Bräuchte dann aber eine Bedienung, die am besten nicht mit 230V funktioniert.
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06.07.2014, 21:56
Beitrag #4
RE: Handbedienung Bett
Sind die Schalter nur an/aus oder haben die auch Stufen? Wenn die ohne Stufen sind, würde ich einfach einen 230V AN/AUS/AN Tastschalter nehmen und den in einem kleinen Gehäuse unterbringen.
So ganz ist mir die Funktion der Ballons auch nicht klar. Sollen die nur die Fläche vergrößern? Ist das notwendig?

Gruß, Alex
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07.07.2014, 16:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 16:59 von Darokthar.)
Beitrag #5
RE: Handbedienung Bett
(06.07.2014 21:56)AlexRegensburg schrieb:  Sind die Schalter nur an/aus oder haben die auch Stufen? Wenn die ohne Stufen sind, würde ich einfach einen 230V AN/AUS/AN Tastschalter nehmen und den in einem kleinen Gehäuse unterbringen.

Offensichtlich ist es nicht unbedingt eine gute Idee eine "Fern"Bedienung mit 230V zu betreiben. Bei einem Fehler liegen dann 230V an. Deswegen ist das offensichtlich hier anders gelöst.
Die Ballons ersetzen im Prinzip nur den Finger und drücken im aufgeblasenen Zustand den Schalter.
Ich denke, dass sie Firma das vor ca. 30-40 Jahren so gelöst hat, weil die sich eine elektronische Lösung sparen wollte. Die gesamte Schaltung ist mit einer Reihe Lüsterklemmen "gebastelt". Das Gehäuse in dem alles untergebracht ist, ist auch ein Gehäuse, das sich mit Plastikteilen unterteilen lässt (also eine Art universal Gehäuse). Heute würde man wohl eine Handbedienung elektronisch mit niedervolt lösen. Damals scheint das Handarbeit gewesen zu sein.
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07.07.2014, 18:12
Beitrag #6
RE: Handbedienung Bett
(07.07.2014 16:57)Darokthar schrieb:  Offensichtlich ist es nicht unbedingt eine gute Idee eine "Fern"Bedienung mit 230V zu betreiben. Bei einem Fehler liegen dann 230V an. Deswegen ist das offensichtlich hier anders gelöst.
Ich habe keine Ausbildung gemacht, die mir irgendwelche Normen etc. bzgl. 230V beigebracht hat.
Mein gesunder Menschenverstand fragt sich allerdings, wo der Unterschied zu einem ganz normalen Kabelschalter einer Nachttischlampe sein soll?
Da hat man ja sozusagen auch 230V in der Hand.

Gruß, Alex
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07.07.2014, 18:48
Beitrag #7
RE: Handbedienung Bett
(07.07.2014 18:12)AlexRegensburg schrieb:  Mein gesunder Menschenverstand fragt sich allerdings, wo der Unterschied zu einem ganz normalen Kabelschalter einer Nachttischlampe sein soll?
Da hat man ja sozusagen auch 230V in der Hand.
Eine Nachttischlampe dürfte maximal so ungefähr 40 Watt haben. Es fließt also ein Strom von ungefähr 175mA. (Ich weiß, das ist wahrscheinlich vereinfacht.) Wenn die Lampe kaputt geht, dann fließt normalerweise kein Strom mehr.
Bei einem Elektromotor ist das u.U. anders. Erst einmal kann ich mir vorstellen, dass die Dinger 500 Watt oder mehr haben, also mehr als 2A. Das hängt dann auch noch von der Last ab. Wenn man einen Elektromotor mit Gewalt anhält, dann produziert man praktisch einen Kurzschluss. Da kann ein kleiner Nachttischlampenschalter schon mal warm werden.
...nur so meine Vermutung zu dem Thema.
Gruß,
Thorsten

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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07.07.2014, 21:58
Beitrag #8
RE: Handbedienung Bett
(07.07.2014 18:48)Thorsten Pferdekämper schrieb:  Erst einmal kann ich mir vorstellen, dass die Dinger 500 Watt oder mehr haben, also mehr als 2A. Das hängt dann auch noch von der Last ab. Wenn man einen Elektromotor mit Gewalt anhält, dann produziert man praktisch einen Kurzschluss. Da kann ein kleiner Nachttischlampenschalter schon mal warm werden.
...nur so meine Vermutung zu dem Thema.

Ok, das klingt richtig. Wobei bei einer Steckdosenleiste mit Schalter oder Ölradiator auch ein paar hundert bis tausend Watt mit einem Schalter geschaltet werden. Prinzip recht ähnlich.
Aber ich kann die Bedenken verstehen.

Wenn man die Netzspannung von der Steuerspannung trennen möchte, dann könnte man z.B. mit 12V und zwei Tastern und zwei Relais das Ganze trennen.
Hier kann ich / möchte ich jedoch keine Tipps geben, aber im Forum kennen sich andere Leute besser in Richtung VDE etc. aus.

Ein Mosfet ist meines Wissens nach nicht geeignet, weil ja eine Wechselspannung geschaltet werden soll. Bitte korrigiert mich, wenn das nicht stimmt.

Meine größte Frage jedoch ist: Wofür kommt da ein Arduino ins Spiel? Sollen Programme fürs automatische Hoch- und Runterfahren etc. geschrieben werden? Wenn das nicht der Fall ist, bekommt man das sicher billiger hin.

Gruß, Alex
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