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Gemeinschaftsprojekt
05.09.2015, 14:07
Beitrag #9
RE: Gemeinschaftsprojekt
Hallo

Macht doch ein einfacheres Projekt, was fast jeder benötigt.

Ein Terminal mit Grafigtouch.
Schnittstellen:z.B. Uart,I2C, Spi ,USB usw.


Jedes mal wenn ich so ein Teil brauche habe ich keins und bastele mir was provisorisches zum test!

Nicht jeder Neuling in einem Forum hat keine Ahnung über die Materie!
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05.09.2015, 14:11
Beitrag #10
RE: Gemeinschaftsprojekt
(05.09.2015 14:07)fraju schrieb:  Macht doch ein einfacheres Projekt, was fast jeder benötigt.
Ein Terminal mit Grafigtouch.
Schnittstellen:z.B. Uart,I2C, Spi ,USB usw.
Ich z.B. wüsste nicht, wozu ich so etwas brauchen sollte.

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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06.09.2015, 09:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2015 11:32 von Home38.)
Beitrag #11
RE: Gemeinschaftsprojekt
Hallo Thorsten,

zuerst einmal möchte ich ein Zitat voranstellen, in dem vieles steckt und das vielleicht auch auf dieses Projekt
zutreffen könnte, wenn es denn eins wird.


„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben
und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupery (Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle)


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Wahrscheinlich ist es gar nicht so schwierig, passende Arduinos und Sensoren zu finden. Da hat man eher die Qual der Wahl.
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Stromversorgung: Das ist schwieriger. Per Batterie ist gar nicht so einfach, da dafür der Arduino praktisch 99% der Zeit
im Tiefschlaf sein muss. Über 230V braucht man für jedes Device ein eigenes Netzteil. Wenn man das ins Device selbst einbaut,
dann hat man 230V im Gerät, was das selbst Basteln fragwürdig macht. 3,3V oder 5V per Kabel im Haus zu verteilen ist auch nicht
so das Wahre, da man recht große Leitungsverluste hat. Wenn man die "üblichen" 24V nimmt, dann braucht man einen entsprechenden Wandler.
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Als Universal-Gateway würde sich der Mega / UNO eignen , das könnte man über eine gute Batterie oder ein Netzteil lösen.

Bei den Mini-Sensoren (Nano oder kleiner) könnte man Akkus nehmen (meine naive Vorstellung)



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Gehäuse: Das ist momentan mein größtes Problem. Wie baut man das ganze z.B. ordentlich in Hutschienengehäuse oder Unterputzgehäuse ein
bzw. in "schicke" Gehäuse für alles, was naturgemäß mehr oder weniger sichtbar ist (Temperatur, Feuchtigkeit, Tür/Fenster).
Für außen muss das ganze auch noch wasserdicht und frostfest sein und trotzdem etwas messen können.
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"Gott" hat uns den 3D-Drucker geschenkt !

Spaß beiseite, könnte eventuell hilfreich sein.

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Firmare: (Ich meine damit den Sketch auf dem Device.) Einen Standard-Sketch halte ich nicht für machbar. ...außer man nimmt entsprechend
"große" Arduinos. Ich würde aber keinen Mega als Temperatursensor herumstehen haben. Ich denke, dass der richtige Weg eher ein Baukasten
aus verschiedenen Libraries ist, den man dann zum entsprechenden Gerät zusammenbaut.
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Wenn der Mega / UNO der Gateway wäre , ist genug Platz da.

Mini-Sensoren würden mit einem kleinen Arduino auskommen.


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Integration zur Außenwelt: Mit der Hardware und dem Protokoll ist's hier nicht getan. Das übergeordnete System (z.B. FHEM) muss auch
irgendwoher wissen, was das Gerät kann. Sonst muss man das für jedes einzelne Gerät getrennt programmieren. Man kann das vielleicht auch
irgendwie ganz dynamisch machen, aber dann wird es für die Zentrale schwierig, das Gerät ordentlich darzustellen.
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Ja. Hier auch wieder ein Zitat :

"Ich habe keine Lösung aber ich bewundere das Problem !"

Quelle mir nicht bekannt

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Direktes Peering: Meiner Meinung nach ist das etwas Wesentliches für ein ernst zu nehmendes Automatisierungssystem. Es bedeutet, dass
die Devices auch ohne Zentrale miteinander reden können. Ein Lichtschalter soll auch dann noch funktionieren, wenn die Zentrale offline ist.


dto.

Kleiner Nachtrag : RFID als Idee - das liefert ohne selbst eine Energiequelle zu haben, Informationen zurück ?? Kann man doch mal drüber nachdenken ...


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Schalten von 230V: Wie geht man damit um?
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Dort stelle ich mir Relais im Elektrokasten vor.


Hatte damals zu Hausbauzeiten ALLE Kabel in den Schaltkasten (auch die Lichtschalter) einzeln ziehen lassen.
Der Elektriker hatte nur den Kopf geschüttelt und mich (habe ich an seinem fragenden Blick gesehen) unterschwellig gefragt , ob ich einen
an der Klatsche habe, mit so vielen Kabeln.

Ich wollte schon damals alles Zentral steuern ( hatte das Geld für ein Bussystem aber nicht, für die Kabel schon).

Ohne diese Sternverteilung, Bussystem oder ??? Keine Ahnung

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Dokumentation: Wenn man will, dass es einfach nachzubauen ist, dann braucht man eine gute Doku, die auch aktuell gehalten werden muss.
Es passiert z.B. ziemlich schnell, dass irgendein Hardware-Teil nicht mehr lieferbar ist.
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Dokumentation - Stimme ich voll zu , habe aber was die fehlenden Teile betrifft auch keine Lösung. Was ich mir vorstellen kann, die Standard-Komponenten
wie eine Art Bausatz, von Zeit zu Zeit zu überprüfen und ggf. neu zu "designen". Was anderes fällt mir auch nicht ein.


Das wars erst einmal von mir.

Ich versuche mal, alles auf Papier zu bringen und hier wieder als Dokument einzustellen.

Mal sehen, wie es weitergeht.
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18.09.2015, 16:28
Beitrag #12
RE: Gemeinschaftsprojekt - Kommunikation
Bevor ich mit dem Schreiben anfange, wollte ich nochmal auf die Kommunikation der Geräte untereinander zurückkommen.

Der "Gateway" könnte per LAN oder WLAN kommunizieren.

Der Preis ist mit 20 € pro Ethernetshield oder 20 € CC3000 gleich.

Der "Mini-Sensor" müsste in beide Richtungen kommunizieren können.

Der ESP8266 fällt (für mich) aus , weil die Unterstützung für UDP einfach mal aus, weil das Ding zwar UDP senden, aber nicht empfangen kann ! Wer weiß wie es geht kann mich gerne kontaktieren.

Bei TCP verliert er ab und zu einfach die Verbindung. Auch nicht so schön.

Zusätzliches Problem : Der Stromverbrauch bzw. extra 3,3 Volt.

Lötzinnerhitzer hatte im Forum mal nach

Kompatibles Board ESP8266

gefragt.

So etwas was käme eher in Frage ( wenn es denn richtig funktioniert !!).

Funk ???

Der Gateway müsste mehrere Verbindungen gleichzeitig managen.
Bluetooth fällt dann auch aus.

XBee ist schön, aber auch für einen Mini-Sensor relativ teuer.

Vielleicht fällt einem von euch noch was ein.
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18.09.2015, 16:41
Beitrag #13
RE: Gemeinschaftsprojekt
Hi,
ich glaube bei Funk hat sich inzwischen in der Heimautomatisierung 868MHz einigermaßen etabliert (z.B. Homematic und EnOcean). Im "Bastelbereich" gibt's dafür z.B. PanStamps (http://www.fhemwiki.de/wiki/PanStamp), man kann den CC1101 aber auch direkt an einen Arduino oder ähnliches dranbasteln. Dazu z.B. http://www.fhemwiki.de/wiki/Universalsensor oder auch http://www.fhemwiki.de/wiki/Selbstbau_CUL. Mit ersterem kann man per AskSin-Lib sogar Homematic-Kompatibel werden. Zweiteres wäre sozusagen die Selbstbau-Zentrale.
Die CC1101-Module gibt es auch ohne große Antenne, so dass das ganze für die Module geeignet wird. Für die Zentrale packt man dann noch ein Ethernet-Shield drauf.
Gruß,
Thorsten

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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18.09.2015, 17:13
Beitrag #14
RE: Gemeinschaftsprojekt
Klingt interessant,

mal so eine Fragen nebenbei : Wie funktioniert das
mit mehreren Sendern, bzw. wieviele Verbindungen kann ein
Empfänger gleichzeitig managen ?
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18.09.2015, 17:37
Beitrag #15
RE: Gemeinschaftsprojekt
Hi,
im Prinzip kann es beliebig viele Sender geben. Jedes Gerät muss natürlich irgendeine Adresse haben (nicht unbedingt IP-Adresse, irgendeine dumme Nummer tut's auch). Dann ist alles eine Sache des Protokolls. Zum Beispiel kann man einen zum "Master" machen (die Zentrale) und ein Gerät darf nur nach Aufforderung senden. Das ist aber nicht ganz so geschickt, da man u.U. auch möchte, dass die Geräte von selbst aus senden. Dann macht man es in etwa so: Wenn ein Gerät senden will, dann lauscht es erst einmal, ob schon jemand anders sendet. Wenn nicht, dann sendet es einfach. Ansonsten wartet es ab, bis nichts mehr kommt und wartet dann noch eine zufällige oder geräteabhängige Zeit. In der Nachricht ist auch eine Empfängeradresse enthalten. Jeder in Reichweite hört das, aber filtert nur das raus, was auch zu ihm gehört. Ist eine Nachricht erkannt wird ein ACK (acknowledge) gesendet.
Blöd ist halt wenn zwei Geräte genau gleichzeitig zu senden anfangen. Das sollte zwar unwahrscheinlich sein, kommt aber vor. Dafür gibt es eine Prüfsumme. Wenn zwei Geräte gleichzeitig senden, dann kommt beim Empfänger Müll an. Oder anders: Kein Empfänger fühlt sich zuständig und keiner sendet ein ACK. Wenn aber nach einer gewissen Zeit kein ACK kommt, dann wiederholt der Sender die Nachricht. Dabei wird auch wieder eine zufällige/geräteabhängige Zeit gewartet, damit eine erneute Kollision unwahrscheinlich wird.
Gruß,
Thorsten

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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18.09.2015, 19:59
Beitrag #16
RE: Gemeinschaftsprojekt
Vielen Dank für Deine Erklärung. Dann könnte man das ja dafür verwenden.

Ich habe mal nachgesehen beim großen A, selbst da geht das ja mit den Preisen schon. Bei anderen Portalen muss ich dann mal sehen.

Noch eine letzte Frage, wenn ich darf : Wie sieht es denn mit dem Stromverbrauch
aus ? Bleibt das im Rahmen ? Beim Gateway wäre das ja kaum ein Problem, die Mini-Sensoren hätten ja etwas weniger Kapazität .
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