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Fragen zum Schrittmotor
30.11.2014, 14:17
Beitrag #9
RE: Fragen zum Schrittmotor
Ich dachte halt dass ich mit diesem Motor und einem TB6600 auf der sicheren Seite bin und mir um nix Gedanken machen muss...
Es soll quasi die Größe einer handelsüblichen Käseplatte haben (etwas größer als ein Essteller. Dieser soll dann auf Knopfdruck 5 unterschiedliche Positionen ansteuern und halten. Also in der Regel hält er nur ;-) Belastet soll die Platte mit wenigen Kg werden.
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30.11.2014, 16:49
Beitrag #10
RE: Fragen zum Schrittmotor
Mit dem TB6600 bist du aufjedenfall auf der sicheren Seite. Mit dem Motor ist schwierig zu beurteilen. Der hat ja schließlich nicht beliebig viel Drehmoment. Kritisch ist nur das Beschleunigen und Abbremsen der Platte. Das konstante Drehen sollte kein Problem sein.

Wenn die Platte die meiste Zeit im Stillstand ist, dann ist ein Schrittmotor auch nicht so sinnvoll, denn er braucht ja Strom zum halten. Oder du baust ein Getriebe zwischen Motor und Platte. Das erhöht das Drehmoment und je nach Übersetzung hat es auch eine gewissen Selbsthemmung, so das du den Motor auschalten kannst.

Eine weiter Möglichkeit ist einen normalen Motor zu nehmen und einen entsprecheden Sensor der deine fünf definierten Positionen erkennt und den Motor enstprechend stoppt.

Wenn du mit 180° Drehwinkel hinkommst könntest du auch einen Servomotor (aus dem Modellbaubereich) nehmen.
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30.11.2014, 17:43
Beitrag #11
RE: Fragen zum Schrittmotor
Nun, es ist zumindest ein Motor mit einem der höchsten Drehmomente, die ich finden kann.

Schnell soll er gar nicht drehen - ich kann es zwar nicht beurteilen, aber daher hoffe ich, dass auch das Beschleunigen und Abbremsen kein Problem sein sollte, oder?

Was ist denn das Problem am Stromverbrauch beim Halten? Die Wärme, der Stromverbrauch ansich oder gibt es noch andere negative Einflüsse, die mir nicht bewusst sind?

Das System selbst wird nur gelegentlich und dann auch nur maximal für ein paar Stunden am Stück laufen.

Ein Gewinde ist nicht geplant und auch nicht ein normaler Motor mit Sensoren. Ich denke, dass dies die Fehleranfälligkeit erhöhen (das System soll auch mobil eingesetzt werden) und auch den Aufbau verkomplizieren würde. Bei der aktuellen Lösung hätte ich halt nur den Motor, einen Zahnriemen zur Käseplatte und an jeder Seite Endabschalter, die auch zur Initialisierung dienen.

Mit 180 Grad Drehwinkel komme ich leider nicht hin.
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30.11.2014, 17:56
Beitrag #12
RE: Fragen zum Schrittmotor
(30.11.2014 17:43)itsy schrieb:  Nun, es ist zumindest ein Motor mit einem der höchsten Drehmomente, die ich finden kann.
3 fache Power bei nur 0,7 A
http://www.cncshop.at/index.php?a=11168

Auch bei Watterot findest du Motoren mit mehr Drehmoment

Zitat:Schnell soll er gar nicht drehen - ich kann es zwar nicht beurteilen, aber daher hoffe ich, dass auch das Beschleunigen und Abbremsen kein Problem sein sollte, oder?
Umso langsamer, umso unkritischer.

Zitat:Was ist denn das Problem am Stromverbrauch beim Halten? Die Wärme, der Stromverbrauch ansich oder gibt es noch andere negative Einflüsse, die mir nicht bewusst sind?
Unökonomisch. Elektronische Bauteile freuen sich auch immer wenn sie nicht zu warm werden.

Zitat:Ein Gewinde ist nicht geplant und auch nicht ein normaler Motor mit Sensoren. Ich denke, dass dies die Fehleranfälligkeit erhöhen (das System soll auch mobil eingesetzt werden) und auch den Aufbau verkomplizieren würde. Bei der aktuellen Lösung hätte ich halt nur den Motor, einen Zahnriemen zur Käseplatte und an jeder Seite Endabschalter, die auch zur Initialisierung dienen.
D.h. du hast eine Untersetzung drin !? dass das Drehmoment erhöht. Das erhöht natürlich erheblich die Chancen des ersten Motors. Hätteste auch mal direkt schreiben können.

[/quote]
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30.11.2014, 19:30
Beitrag #13
RE: Fragen zum Schrittmotor
Zitat:3 fache Power bei nur 0,7 A

Ok, da bin ich wohl über die unterschiedliche Angabe der Eigenschaften gestolpert: Nm und Kgcm ... Aslo für die Vergleichbarkeit müsste ich dann nach einem Motor von mind. 10Kgcm suchen, um an Deinen Motor von 1Nm zu kommen, richtig?

Zitat:Auch bei Watterot findest du Motoren mit mehr Drehmoment

Mit dieser Vorgabe habe ich nun 2 Motoren bei Watterott gefunden - einen mit 2A und der andere mit 2,8A. Da schneidet Dein Motor schon wesentlich besser ab.

Was ich bei Deinem Motor nicht gefunden habe ich die Angabe der Spannung. Diese müsste ich ja wissen, um das richtige Netzteil wählen zu können.
Den würde ich dann schon nehmen ... ;-)

Zitat:Unökonomisch.

Unökonomisch aber nicht kritisch?

Zitat:D.h. du hast eine Untersetzung drin !? dass das Drehmoment erhöht. Das erhöht natürlich erheblich die Chancen des ersten Motors. Hätteste auch mal direkt schreiben können.

Sorry, ich beschäftige mich erst seit kurzer Zeit mit dem Thema. Ich verstehe leider nicht den Unterschied, ob ich ein Zahnriemen nutze, der jeden Schritt 1:1 überträgt oder der Motor direkt in die Drehplatte eingebaut ist, der dann ja auch 1:1 umsetzt - eben ohne Getriebe.
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30.11.2014, 20:01
Beitrag #14
RE: Fragen zum Schrittmotor
(30.11.2014 19:30)itsy schrieb:  
Zitat:3 fache Power bei nur 0,7 A

Ok, da bin ich wohl über die unterschiedliche Angabe der Eigenschaften gestolpert: Nm und Kgcm ... Aslo für die Vergleichbarkeit müsste ich dann nach einem Motor von mind. 10Kgcm suchen, um an Deinen Motor von 1Nm zu kommen, richtig?
Richtig.

Zitat:
Zitat:Auch bei Watterot findest du Motoren mit mehr Drehmoment

Mit dieser Vorgabe habe ich nun 2 Motoren bei Watterott gefunden - einen mit 2A und der andere mit 2,8A. Da schneidet Dein Motor schon wesentlich besser ab.

Was ich bei Deinem Motor nicht gefunden habe ich die Angabe der Spannung. Diese müsste ich ja wissen, um das richtige Netzteil wählen zu können.
Den würde ich dann schon nehmen ... ;-)
Spannung ist egal. Das Netzteil darf nur nicht mehr Spannung als der Motortreiber haben. Also beim A4988 maximal 35V. 24V Netzteil mit min. 1A sollte gut funktionieren.

Zitat:
Zitat:Unökonomisch.

Unökonomisch aber nicht kritisch?
Denke unkritisch. Bin aber kein Experte.
Zitat:
Zitat:D.h. du hast eine Untersetzung drin !? dass das Drehmoment erhöht. Das erhöht natürlich erheblich die Chancen des ersten Motors. Hätteste auch mal direkt schreiben können.

Sorry, ich beschäftige mich erst seit kurzer Zeit mit dem Thema. Ich verstehe leider nicht den Unterschied, ob ich ein Zahnriemen nutze, der jeden Schritt 1:1 überträgt oder der Motor direkt in die Drehplatte eingebaut ist, der dann ja auch 1:1 umsetzt - eben ohne Getriebe.
[/quote]
Wenn du einen Zahnriemengetriebe hast mit 2 unterschiedlichen großen Zahnrädern, dann wirkt sich das auf die Drehzahl und das Drehmoment aus.
Bsp.:
Wenn du am Motor ein kleines Zahnrad nimmst und am Teller ein Zahnrad dass 3x größer ist als das Motorzahnrad, dann passiert folgendes:
-Teller dreht sich 1/3 langsamer als Motor
-Drehmoment des Motors wird um den Faktor 3 erhöht.

(schau dir deine Fahrradkettenschaltung an)

Also kannst du mit deinem ersten Motor (die 0,3 Nm Variante) auf 0,9 Nm kommen, wenn du ein Getriebe mit einer Untersetzung von 3 hast (3x 0,3 Nm).
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30.11.2014, 20:16
Beitrag #15
RE: Fragen zum Schrittmotor
:-) Jetzt bin ich schon wesentlich schlauer :-) Hab vielen herzlichen Dank! Demnach könnte ich mit dieser Übersetzung 3Nm schaffen mit nur 0,7A :-)

Der Motor ist wohl gekauft!

Dann schiebe ich gleich mal 2 Fragen hinterher ...

Warum braucht das Netzteil nur 1A haben? Es sind doch 2 Spulen für je 0,7A drin ... oder wird nur eine Spule zur gleichen Zeit beschaltet?

Gibt es etwas worauf ich beim Kauf der Netzteile achten muss? Es gibt relativ günstige Netzteile mit diesen Kennwerten für LEDs und wesentlich teuere für Stepper. Oder ist das einfach nur ein normaler Preisunterschied der Anbieter?
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01.12.2014, 13:50
Beitrag #16
RE: Fragen zum Schrittmotor
Netzteil Leistung:
P_n = U * I = 24 V * 1A = 24Watt

Stepper Leistung:
P_s = U * I = 10V * 0,6A = 6 Watt
mit 2 Spulen ergibt sich 12 Watt.

Die 10V beim Stepper habe ich angenommen! Da musst du mal beim Shop nach einem Datenblatt fragen bzw. speziell nach der Nennspannung oder nach dem Spulenwiderstand.

Da der Motor nur 12 Watt verbraucht das Netzteil aber 24 Watt liefert ist noch Platz für Verluste die auftreten.

Netzteil würde ich nur darauf achten dass es stabilisiert ist.

Das ist hier nur selbst angelesenes Wissen. Es kann nicht schaden wenn ein Elektroniker etc nochmal drüber schaut.
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