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ESP32 Ethernet
25.02.2019, 16:19
Beitrag #17
RE: ESP32 Ethernet
Energieeffizient in allen Ehren, ich bin da grundsätzlich auch nicht dagegen.
Man sollte dabei aber die Kirche im Dorf lassen. Es soll ja Leute geben die rigoros alle Glühbirnen oder Leuchtstofflampen gegen LED Leuchtmittel tauschen nur um energieeffizienter unterwegs zu sein. Zweifelsohne sparen die dann wirklich an jeder Leuchtstelle Energie, aber gewiss spart man nicht an jeder Leuchtstelle Geld. Da gilt dann das Motto: "Sparen egal was es kostet". (Geiz ist geil Big Grin) So manche dieser LED Leuchtmittel werden in ihrer gesamten Benutzungszeit niemals soviel Energie (Energiekosten) einsparen können als man bei der Anschaffung ausgibt.

So ist vermutlich auch Dein Versuch von ~180 mA auf ~11 mA runter zu kommen eine Milchmädchenrechnung. Grob überschlagen komme ich auf eine Einsparung von ca. 2,20€ pro Jahr auf der 5V DC Seite wenn dir die Sparmaßnahmen so gelingen.
Aber du zahlst ja nicht für die Leistung auf der 5V Seite sondern für die auf der 230V AC Seite, also für das was Dein Zähler zählt. Und dort sieht das u.U. schon ganz anders aus. Wenn der Strom auf der 5V Seite von ~180 mA auf ~11 mA sinkt rutscht Dein Netzteil vermutlich in einen Bereich geringeren Wirkungsgrades und mach so zumindest einen Teil der theoretischen Ersparnis wieder zunichte.

Von den 900mW (5V, 180mA) werden 306mW alleine schon an dem 3,3V Längsregler (oft ein AMS1117) verbraten. An der Stelle könnte man was einsparen wenn man satt des Längsreglers einen Schaltregler verwendet.
Aber Schaltregler sind auch nicht gerade günstig zu bekommen. Die brauchen dann u.U. auch mal 8-10 Jahre Betriebszeit bis sie bei den Energiekosten das eingespart haben was die Anschaffung kostet.

Gruß Arne
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25.02.2019, 16:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.02.2019 16:55 von biologist.)
Beitrag #18
RE: ESP32 Ethernet
Dass nicht das 1:1 hinten raus kommt, was ich hier errechnet habe, ist mir klar. Von "Hi-Link" gibts ein Netzteil, welches auf den Namen "HLK-PM01" hört. Da hat sich jmd. mal die Arbeit gemacht und u.a. den Wirkungsgrad über eine Belastungskurve hinweg zu messen (https://lygte-info.dk/review/Power%20Mai...0UK.html). Dort sieht man ganz klar das, was du sagst. Allerdings ist die Leistungsaufnahme im Standby mit 0,13 W dennoch überschaubar (wenn auch mehr als das Doppelte von dem, was mein ESP im Standby braucht). Dass ich hier nicht reich werde ist klar. Dennoch hat es mich im Gegenzug nur nen npn-Transistor (5 Cent?), nen P-Channel-Mosfet (50 Cent), drei Widerstände (10 Cent?) und nen GPIO-Pin gekostet. Klar, es hat mich auch Zeit gekostet. Wobei die Motivation aus einem anderen Projekt kam, da wollte ich nur Außenbeleuchtung schalten. Da diese nur Dekozwecke hat und gar nicht so oft angeschaltet wird, war mir das von der Stromaufnahme einfach viel zu viel und stand in keinem Verhältnis. Da dort unten im Keller kein WLAN ist und es sich nicht lohnt, dafür extra nen AP hinzustellen, kam die Idee, das Eth-Board halt zu schalten. Hier habe ich übrigens, um deinen anderen Punkt mit dem Schaltregler aufzugreifen, den Trafo der Klingel angezapft (8V AC), das Ganze gleichgerichtet, bisschen geglättet und mit nem Schaltregler (1,80€) auf 5V (die der Nano ja auch braucht) runtergeregelt. Weil von 8V*sqrt(2) mit nem Linearregler runter auf 5V wäre schon fies gewesen von den Verlusten.

Im Projekt, um das es sich hier eigentlich dreht, hätte ich auch einfach ein Netzteil mit 3.3V nehmen können. Nur habe ich ein solches nicht da und brauche die 5V auch für das Relaisboard. Naja und wenn ich alles erst nochmal extra kaufen muss, dann bin ich auch wirklich an einem Punkt, an dem ich sagen muss: Lohnt sich das dann noch? So, wie es jetzt ist, hat es sich auf jeden Fall in Grenzen gehalten. Und ich habe ein bisschen was gelernt :-)

Den größten Stromverschwender in meiner Gartenbewässerung habe ich allerdings ganz woanders ausgemacht. Und zwar schalte ich ja 24V AC auf die Ventile. Das Netzteil, das ich hierfür verwende, genehmigt sich 7W im Leerlauf. Da ich sich das direkt bei meiner Steuerung befindet und ich eh nicht alle Kanäle des Relaisboards brauche, schalte ich das jetzt auch mit.

Also ich muss den Cent nicht 2mal rumdrehen, aber wenn ich mir eh schon die Arbeit mache, dass ich das alles selbst programmiere und baue, dann kann ich es auch halbwegs energieeffizient machen. Es ist ja kein Nachteil für mich.
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25.02.2019, 23:41
Beitrag #19
RE: ESP32 Ethernet
So wie du schreibst liegen wir wohl auf gleicher Wellenlänge. Wink
Es ist auch für mich nicht lukrativ 50€ für sparsame Verbraucher auszugeben um damit, über 10 Jahre gesehen, 20€ Stromkosten einzusparen.

Aber ich kann auch durchaus verstehen wenn man versucht per Software Energiekosten einzusparen. Da packt es manchmal den Hobbybastler bei der Ehre wenn man versucht das Letzte heraus zu holen.

Wegen der 24V AC für die Gartenbewässerung wollte ich noch nachfragen, aber die Antwort hast Du mit der primärseitigen Abschaltung schon gegeben.

Die Idee mit dem Klingeltrafo ist aber auch nicht schlecht. Die greife ich evtl. auf.
Ich bin derzeit dabei mehrere neue Stromzähler, sogenannte Smart Meter (offiziell: "intelligente Messsysteme") mit einem ESP32 auszulesen und die Ergebnisse per MQTT bereit zu stellen. Der ESP32 soll im, oder neben dem Zählerschrank, montiert werden.
Im Zählerschrank ist aber auch mein Klingeltrafo montiert. Wenn ich den zur Versorgung des ESP nutze, könnte ich ein zusätzliches Netzteil einsparen.

Gruß Arne
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26.02.2019, 12:45
Beitrag #20
RE: ESP32 Ethernet
Ich muss an der Stelle noch relativierend einwerfen, dass ich das Projekt mit dem Licht noch nicht abgeschlossen habe. Also der Sketch ist fertig, aber der Schaltregler ist irgendwie (ab Werk) defekt. Wollte den mal nem Freund mitgeben, damit ich sich das auf seinem Oszi anschaut - mit einem Multimeter messe ich hinten auf jeden Fall die gleiche Spannung, die auch vorne reingeht (testweise mit 1000 Ohm belastet). Aber das konnte ich bislang noch nicht, da ich mir vor vier Wochen den Fuß gebrochen habe und daher etwas auf Eis gelegt war Angry Konzeptionell müsste das aber so klappen mit dem Schaltregler. Hat halt einfach auch sicherheitstechnisch Vorteile, wenn man in seiner Schaltung sich nicht um Netzspannung kümmern muss. Die Einsparung des Netzteils kommt noch on top :-)

Wie auch immer: Ich wollte hier gar nicht so sehr für meine Projekte "Werbung" machen, sondern eigentlich Ethernet am ESP nur ein bisschen konzeptionell beleuchten. Und halt auch beschreiben, wie man das anschließt Big Grin
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27.02.2019, 15:12
Beitrag #21
RE: ESP32 Ethernet
Ich denke an der Stelle machen wir mal einen Punkt.
Die letzten Beiträge waren eh OT.

Gruß Arne
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22.05.2020, 18:31
Beitrag #22
RE: ESP32 Ethernet
Ich hole diesen Thread mal aus der Versenkung, weil ich selber jetzt mit ESP32 und einem W5500-Modul befasst bin.

ArduinoOTA soll jetzt klappen. Ich habe es selber noch nicht probiert, aber das hier: jandrassy/ArduinoOTA auf Github liest sich inzwischen vielversprechend.

Hat jemand hier es schonmal geschafft, die maximal 8 Sessions, die der W5500 wohl kann, mit dem ESP32 zu verknüpfen? Mir schwebt da so was mit einzelnen FreeRTOS-Tasks je Session vor, weiß aber nicht, ob es da eine API gibt.
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26.05.2020, 17:02
Beitrag #23
RE: ESP32 Ethernet
(22.05.2020 18:31)miq19 schrieb:  Hat jemand hier es schonmal geschafft, die maximal 8 Sessions, die der W5500 wohl kann, mit dem ESP32 zu verknüpfen? Mir schwebt da so was mit einzelnen FreeRTOS-Tasks je Session vor, weiß aber nicht, ob es da eine API gibt.

Selbstkommentar, falls jemand das gleiche Problem hat...Wink

Es gibt ungeklärte Abweichungen in der Arduino-ESP-Umgebung gegenüber der Standard-Arduino-Welt, die genau die Ethernet-Lib treffen. Beide Seiten können sich nicht einigen, wie das gefixt werden soll, deshalb steht das Problem seit einem Jahr im Raum.
Die Standardempfehlung ist, auf die Arduino-ESP-Version 1.7.0 zurückzurollen - was aber den Verlust von Hunderten von Fixes und Erweiterungen mit sich bringt.
Es gibt inzwischen einige Entwickler, die nicht mehr warten konnten/wollten und deswegen Forks der Ethernet-Lib mit Fixes erstellt haben. Benutzt man die, ist erstmal alles okay (nur bekommt man u.U. nichts von Änderungen daran im Mainstream mit).
Meine präferierte ist https://github.com/maxgerhardt/Ethernet.git - läuft gut mit der aktuellsten Arduino-ESP-Umgebung.
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26.05.2020, 21:20
Beitrag #24
RE: ESP32 Ethernet
Gehst es dir da eigentlich speziell um OTA? Weil grundsätzlich hat das mit dem W5500 eigentlich recht gut funktioniert. Als kritisch hat sich aber die Konnektierung herausgestellt. Habe das erst mit Jumperwires gemacht, aber das ist für eine feste Installation halt Geraffel. Nachdem ich es gelötet habe, war es ok.

Wenn du mit FreeRTOS-Tasks arbeiten willst gebe ich dir einen Tipp: Achte drauf, dass da Delays drin sind bzw yield(). Ich habe zB in meinem Tonuino-Fork auf dem ESP32 in einem Task mp3s von sd gelesen und dekodiert. Wenn kein mp3 dekodiert wurde und solche Delays haben gefehlt, fährt so ein Task quasi den ganzen uC an die Wand, da die Loop das ganze Scheduling an die Wand fährt.

In einem eigenen Task habe ich dort wie gesagt die mp3-Dekodierung oder auch die Steuerung für einen Neopixel. Die Anbindung ist allerdings per WLAN und nicht per Ethernet erfolgt.
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