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Differenzauswertung
24.02.2015, 17:18
Beitrag #9
RE: Differenzauswertung
Hallo und danke für die schnellen Reaktionen

Von einem Arduino habe ich bisher nichts.
Eine ganzen Schrank mit IC, C, R, Dioden, Trafos, allen mögliche Sachen und eine gute Lötstation habe ich. Bisher habe ich gerne Dinge mit OP`s gemacht (insbesondere OP 744). Dieses habe ich auch mal zu Regelung einer Industrieanlage eingesetzt. Könnte Stunden darüber berichten.

Den Gesamtwiderstand von paralellen Widerständen bekomme ich auch raus. Habe auch 2 praktische Messgeräte - eins sogar mit Zange für DC. Auch einen Leitungssucher um in einem Kabelbündel zu suchen, habe ich.

Ich möchte mich aber nur begrenz in die Progammierung begeben. Das bindet erfahrungsgemäss viel Zeit. Lieber sitze ich im Auto und ziehe den Wohnwagen.

Noch Fragen ?

Gruss Axel R

ps. wenn es interessiert, stelle ich auch die ganze Storry des Projektes hier rein.
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24.02.2015, 17:34
Beitrag #10
RE: Differenzauswertung
(24.02.2015 17:18)Axel R schrieb:  Ich möchte mich aber nur begrenz in die Progammierung begeben. Das bindet erfahrungsgemäss viel Zeit.
Tja, das könnte die Stelle sein, wo es problematisch wird. Das kostet halt ein bisschen Zeit. Die investiert man entweder oder man bezahlt jemanden dafür. Das kostet dann aber richtig. Du wirst das kaum mit Plug&Play hinbekommen.
Einen Arduino programmiert man normalerweise in C++, wobei durch die Arduino-IDE ist das ganze stark vereinfacht.
Ich halte das ganze für nicht besonders komplex, aber die Tücke liegt halt im Detail. Wenn Du das angehen willst, dann leg Dir vielleicht mal ein Starter-Kit zu und spiele damit rum. Das muss nichts großes oder teures sein.
Gruß,
Thorsten

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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25.02.2015, 08:32
Beitrag #11
RE: Differenzauswertung
Hallo,
gibt es denn für diese Programmierung irgend wo eine Anleitung, aus der ich in etwa erkennen kann, auf was ich mich da einlassen würde ?

Dann habe ich noch eine andere Frage:
Aus der Programmierung von SPS Steuerungen kenne ich das Problem, dass, wenn das Programm umfangreich ist, die Zykluszeit für einen Durchlauf rasch sehr langsam wird. Wenn dann noch Schleifen gefahren werde und gerechnet wird, sind z.B. Längenmessvorgänge nur noch sinnvoll, wenn durch Interups oder so etwas immer wieder zur Messung gesprungen wird. Das geht dann aber auf die gesamte Zykluszeit. Da nützen dann auch die im Prospekt genannten Millisekunden nichts. Wenn dann auch noch andere Dinge zeitkritisch sind, hat man ein Problem.

Daher habe ich dann für so etwas gerne seperate Geräte eingesetzt oder auch etwas mit OP`s gebastelt, denn die haben ja keine Zyklen, die abgearbeitet werden.

Mein Problem ist sicher vom Programm und sonstigem Umfang nicht so gross und so schnell sind ja 50 oder 100 Hz auch nicht. Sehe ich das richtig ?

Ich stelle mir vor, das die beiden Eingänge auf Zähler geführt werden. Wird ein vorgegebener Zählerstand erreicht, dann werden beide Zählerstände verglichen, eine Aussage gemacht und dementsprechend was geschaltet. Dann wird neu gezählt. Es wird dann noch das Problem sein, dass durch evt. Störungen unsinnige Ergebnisse kommen und die Aussage flattert/pendelt. Dann muss ein Filter die schaltende Reaktion erst dann freigeben, wenn z.B. mindestens 2 (oder mehr) gleiche Ergebnisse vorliegen. Wenn es Schieberegister gibt, könnte man für das letztgenannte so etwas verwenden.

Gruss Axel R
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25.02.2015, 11:09
Beitrag #12
RE: Differenzauswertung
(25.02.2015 08:32)Axel R schrieb:  gibt es denn für diese Programmierung irgend wo eine Anleitung, aus der ich in etwa erkennen kann, auf was ich mich da einlassen würde ?
Tja, das ist im Prinzip C++, da gibt's einiges an Tutorien im Netz. Ansonsten schau Dir mal http://arduino.cc an. Es gab irgendwo auch mal ein Buch, das man sich kostenlos herunterladen konnte.

Zitat:Dann habe ich noch eine andere Frage:
Aus der Programmierung von SPS Steuerungen kenne ich das Problem, dass, wenn das Programm umfangreich ist, die Zykluszeit für einen Durchlauf rasch sehr langsam wird.
Step5 oder sowas sind keine "all purpose" Programmiersprachen. Natürlich wird jedes Programm langsamer, wenn es viel macht, aber für Deine Anwendung kann man das schon so schreiben, dass es kein Problem gibt.

Zitat:Wenn dann noch Schleifen gefahren werde und gerechnet wird, sind z.B. Längenmessvorgänge nur noch sinnvoll, wenn durch Interups oder so etwas immer wieder zur Messung gesprungen wird. Das geht dann aber auf die gesamte Zykluszeit. Da nützen dann auch die im Prospekt genannten Millisekunden nichts. Wenn dann auch noch andere Dinge zeitkritisch sind, hat man ein Problem.
Ähnliche "Probleme" hat man auch beim Arduino. In Deinem Fall kann man aber die einzelnen Events direkt über einen Interrupt zählen. Im Hauptprozess kann man dann alle paar Millisekunden oder so mal "nachschauen" ob man genügend Events gesammelt hat, um eine Aussage treffen zu können.

Zitat:Daher habe ich dann für so etwas gerne seperate Geräte eingesetzt oder auch etwas mit OP`s gebastelt, denn die haben ja keine Zyklen, die abgearbeitet werden.
Dafür hat man heutzutage Mikrocontroller, wie den AVR...

Zitat:Mein Problem ist sicher vom Programm und sonstigem Umfang nicht so gross und so schnell sind ja 50 oder 100 Hz auch nicht. Sehe ich das richtig ?
Nur mal so als Beispiel: Mein Quadrocopter läuft mit einem Arduino Nano. Es werden die Signale von der Fernsteuerung eingelesen. Dafür muss man in etwa das machen, was Du auch brauchst. Dann wird ein Gyro und Accelerometer ausgelesen, über 5 PID-Regler die Ausgabe berechnet und auf die Motorregler gegeben (mit etwa 200 Impulsen pro Sekunde). Zykluszeit im Schnit so 4ms.

Zitat:Ich stelle mir vor, das die beiden Eingänge auf Zähler geführt werden. Wird ein vorgegebener Zählerstand erreicht, dann werden beide Zählerstände verglichen, eine Aussage gemacht und dementsprechend was geschaltet. Dann wird neu gezählt.
Das ist kein Problem, nur dass es sowas wie "Zähler" nicht unbedingt als Objekte vorgefertigt gibt. (Ja, es gibt "Zähler" im Prozessor, aber die würde ich dafür nicht verwenden.) Man macht das in Software. Eine Variable wird in einer Interrupt-Routine hochgezählt. Fertig.
Du kannst aber auch einfach die Zeit zwischen zwei Impulsen messen. Wenn die 4 Mikrosekunden Auflösung reichen, dann geht das einfach.

Zitat:Es wird dann noch das Problem sein, dass durch evt. Störungen unsinnige Ergebnisse kommen und die Aussage flattert/pendelt. Dann muss ein Filter die schaltende Reaktion erst dann freigeben, wenn z.B. mindestens 2 (oder mehr) gleiche Ergebnisse vorliegen.
Du kannst relativ einfach immer sagen wir mal 10 Messungen rollierend speichern, Ausreißer wegwerfen und vom Rest den Mittelwert bilden. Du kannst aber auch exponentiell glätten oder sonstwas machen.

Zitat:Wenn es Schieberegister gibt, könnte man für das letztgenannte so etwas verwenden.
Es gibt kein Schieberegister als Programmobjekt oder so. Natürlich kannst Du ein 74HC595 oder sowas dranhängen, aber das bringt nichts. Einfach programmieren...

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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25.02.2015, 15:58
Beitrag #13
RE: Differenzauswertung
Danke für die umfangreiche Erklärung.

Jetzt muss ich mal was über C++ lesen. dann melde ich mich wieder.

Was für eine Version Arduino grauche ich denn ? Muss ich auf etwas besonderes achten ?

Gruss Axel R
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25.02.2015, 16:07
Beitrag #14
RE: Differenzauswertung
(25.02.2015 15:58)Axel R schrieb:  Was für eine Version Arduino grauche ich denn ? Muss ich auf etwas besonderes achten ?
Wenn Du die IDE meinst, dann einfach die neuste. Ich denke, das ist momentan 1.6.0. Falls Du mit Eclipse entwickeln willst, dann 1.5.6

Falls ich mit einer Antwort helfen konnte, wuerde ich mich freuen, ein paar Fotos oder auch ein kleines Filmchen des zugehoerigen Projekts zu sehen.
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