INFO: Dieses Forum nutzt Cookies...
Cookies sind für den Betrieb des Forums unverzichtbar. Mit der Nutzung des Forums erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Es wird in jedem Fall ein Cookie gesetzt um diesen Hinweis nicht mehr zu erhalten. Desweiteren setzen wir Google Adsense und Google Analytics ein.

Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 1 Bewertungen - 1 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
07.06.2018, 22:18
Beitrag #1
Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
Hallo,
da ich bei einem Atmegaprojekt Sensoren über die Analogeingänge des AVR auslesen möchte, würde ich gern wie im Datenblatt beschrieben
(If the ADC is used, it [AVCC] should be connected to VCC through a low-pass filter)
einen Tiefpass zwischen AVCC und VCC bauen.
Gibt's da Standartgrößen, bzw. einen fertig berechneten Tiefpass für die Anwendung?

Außerdem interessiert mich folgendes (betreffende Schaltung hänge ich an!):

Ich habe einen Drucksensor auszulesen, der mit dem gleichen Schaltnetzteil gespiesen wird, wie eine Pumpe (24VDC, 4,7A max, im Schaltplan als Motor gekennzeichnet).
Die Pumpe wird alle 10 Minuten mal eingeschaltet für eine Minute.

Der Drucksensor bekommt 24VDC und gibt 4-20 mA aus, die durch einen 500 Ohm Widerstand fließen. Die Spannung über dem Widerstand soll an einem Analogeingang des 328's liegen.
(Ja, mir ist bewusst dass bis zu 10 Volt anliegen würden, aber der Sensor wird nie mehr als 8mA abgeben, da die zu messenden Werte nicht höher werden, also keine Sorge!)

Kann man bei dieser Schaltung jetzt etwas machen, um den Versorgungsspannungsdurchgriff zu minimieren, damit der Drucksensor immer eine glatte Versorgungsspannung bekommt, unabhängig vom Rippel vom Schaltnetzteil und der Pumpe im gleichen Netz? Denn die sorgt doch sicher auch für Unruhe, oder?

Ich frage mich/Euch auch, selbst wenn ich eine eigene Stromversorgung für den Drucksensor bereitstellen würde, müssten die Massen ja trotzdem zusammenliegen, oder?
Denn: Die Pumpe hängt zwecks Mosfetschaltung zwangsläufig an der Masse des 328's, und um die Spannung über dem Messwiderstand am Analogeingang messen zu können brauche ich ja auch wieder den bezug zum GND des 328's, was mich schließen lässt, dass sich Leistungselektronik in Form von Pumpe mit Mosfet und mein Messsignal den gleichen GND teilen. Kann es da nun zu Störungen kommen, und wie vermeidet man die?

Viele Grüße


Angehängte Datei(en) Thumbnail(s)
   
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.06.2018, 22:32
Beitrag #2
RE: Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
(07.06.2018 22:18)janoslon421 schrieb:  .....
Ich habe einen Drucksensor auszulesen, der mit dem gleichen Schaltnetzteil gespiesen wird, wie eine Pumpe (24VDC, 4,7A max, im Schaltplan als Motor gekennzeichnet).
Die Pumpe wird alle 10 Minuten mal eingeschaltet für eine Minute.

Unbedingt eine Freilaufdiode an der Pumpe einsetzen.

Zitat:Der Drucksensor bekommt 24VDC und gibt 4-20 mA aus, die durch einen 500 Ohm Widerstand fließen. Die Spannung über dem Widerstand soll an einem Analogeingang des 328's liegen.
(Ja, mir ist bewusst dass bis zu 10 Volt anliegen würden, aber der Sensor wird nie mehr als 8mA abgeben, da die zu messenden Werte nicht höher werden, also keine Sorge!)

Die im Atmega verbauten Mosfets werden Spannungsgesteuert und können NIE mehr wie 5,5 Volt vertragen. Somit musst du mit einem Spannungsteiler arbeiten.

Zitat:Kann man bei dieser Schaltung jetzt etwas machen, um den Versorgungsspannungsdurchgriff zu minimieren, damit der Drucksensor immer eine glatte Versorgungsspannung bekommt, unabhängig vom Rippel vom Schaltnetzteil und der Pumpe im gleichen Netz? Denn die sorgt doch sicher auch für Unruhe, oder?

Ein zusätzlicher Spannungsregler und Elko zur Glättung kann da helfen.

Zitat:Ich frage mich/Euch auch, selbst wenn ich eine eigene Stromversorgung für den Drucksensor bereitstellen würde, müssten die Massen ja trotzdem zusammenliegen, oder?

Ja, in einem System müssen alle Massen (GND) zusammengeführt werden.
Ausnahme ist ein System bei dem eine Potentialtrennung notwendig ist.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.06.2018, 22:37
Beitrag #3
RE: Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
(07.06.2018 22:18)janoslon421 schrieb:  (Ja, mir ist bewusst dass bis zu 10 Volt anliegen würden, aber der Sensor wird nie mehr als 8mA abgeben, da die zu messenden Werte nicht höher werden, also keine Sorge!)
Diese Aussge hat schon oft für Rauchzeichen gesorgt Wink
Mache Dir Gedanken über eine Schutzbeschaltung (Z-Diode, Diode nach Vcc)

Gruß Tommy

"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.06.2018, 22:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.06.2018 22:51 von janoslon421.)
Beitrag #4
RE: Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
Freilaufdiode ist drin, ging eher ums Prinzip beid em Schaltplan. Habe eine 1N4005 über der Pumpe, sollte passen, oder?

Zum Sensor und dem von Dir angeratenen Spannungsteiler: Wie gesagt, der Sensor liefert nur maximal etwa 8 mA:
Er liefert bei 0 Bar 4 mA und bei 25 Bar 20mA.
Der Maximaldruck im System sind aber nur 6 Bar, sprich maximal 7,84mA, bei 500 Ohm ist die maximale Spannung also 3,92V, also alles im grünen Bereich, auch ohne Spannungsteiler.

Und das mit dem Spannungsregler hilft?
Ich hätte noch ein paar LM317 da, gäbe es da etwas zu beachten, oder reicht die Standartbeschaltung aus dem Datenblatt? Klar, das Widerstandsverhältnis muss ich für die entsprechende Spannung anpassen, aber gäbe es noch Ergänzungen oder am besten gängige Schaltungen mit dem LM317, speziell um die PSRR zu minimieren? Und was ist mit Querströmen (hoffe das ist das richtige Wort), also Störungen die über den gemeinsamen GND kommen? Oder gibt's die nicht? Habe leider kein Oszi, sonst würde ich gerne messen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.06.2018, 22:50
Beitrag #5
RE: Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
(07.06.2018 22:45)janoslon421 schrieb:  Freilaufdiode ist drin, ging eher ums Prinzip beid em Schaltplan. Habe eine 1N4005 über der Pumpe, sollte passen, oder?

Das ist ok

Zitat:Zum Sensor und dem von Dir angeratenen Spannungsteiler: Wie gesagt, der Sensor liefert nur maximal etwa 8 mA:
Er liefert bei 0 Bar 4 mA und bei 25 Bar 20mA.
Der Maximaldruck im System sind aber nur 6 Bar, sprich maximal 7,84mA, bei 500 Ohm ist die maximale Spannung also 3,92V, also alles im grünen Bereich, auch ohne Spannungsteiler.

dann setze unbedingt die von Tommy angesprochene Z-Diode ein.

Zitat:Und das mit dem Spannungsregler hilft? Was ist mit Querströmen (hoffe das ist das richtige Wort), also Störungen die über den gemeinsamen GND kommen? Oder gibt's die nicht? Habe leider kein Oszi, sonst würde ich gerne messen.

Die Störungen können nur über VCC kommen und da kann man diese mit entsprechenden Kondensatoren unterdrücken.
Den Rest muss man am Atmega unterdrücken.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
07.06.2018, 23:02
Beitrag #6
RE: Atmega328: AVCC und andere Signale entstören, aber wie?
Am Atmega ist der obligatorische 100nF Abblockkondensator von VCC zu GND nah an den Pins, vielleicht gibt's noch einen 10nF parallel.
Dass die Störungen nur über VCC kommen ist schon mal gut zu wissen. Dann wäre ein Kondensator von der Versorgungsleitung des Sensors nach GND hilfreich um Spannungseinbrüche zu bedämpfen, richtig? Gäbe es da einen Standartwert? Einfach einen 100nF Kerko und gut, oder besser einen Elko (Kapazität?)? Big Grin
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema: Verfasser Antworten: Ansichten: Letzter Beitrag
  Servos und Led´s mit einem Board aber welches Lil-De 7 1.194 04.06.2017 16:53
Letzter Beitrag: Lil-De
  Minimalschaltung mit Atmega328 mit Bootloader Karli 8 1.352 12.04.2017 06:06
Letzter Beitrag: Bitklopfer
  ATmega2560 vs. ATmega328 Mathias 4 1.628 27.02.2017 11:19
Letzter Beitrag: MicroBahner
  Atmega328 TQFP welcher Bootloader BennIY 2 1.030 30.01.2017 22:49
Letzter Beitrag: BennIY
  AtMega328 vs. ATmega32u4 Serial-Reset Mathias 2 918 27.12.2016 21:21
Letzter Beitrag: Mathias
  Atmega328 Pin A6 und A7 Mathias 4 2.090 10.08.2016 21:37
Letzter Beitrag: hotsystems
  4 x Wiegestab an Arduino - aber wie? Binatone 12 4.358 04.12.2015 04:47
Letzter Beitrag: Scherheinz
  Arduino für andere ATmega anpassen? Sven 4 1.900 03.12.2015 22:38
Letzter Beitrag: Bitklopfer
  Atmega328 Stromverbrauch reduzieren Xtremefly 10 3.626 27.11.2015 09:13
Letzter Beitrag: Xtremefly
  I2C analog ADC Multiplexer wie PCF8591 aber 8x - welchen? HaWe 0 1.380 23.06.2015 15:33
Letzter Beitrag: HaWe

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste