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Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
22.01.2021, 00:01
Beitrag #9
Smile RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
Hallo,
natürlich will ich antworten, nur bei ich beruflich gerade sehr eingespannt und versuche das nebenher zu lösen.

Ich ignoriere nichts und schon gar nicht etwas, das mir nicht passt... Smile
Ich verwende den ESP8266 NodeMCU 12

Ich habe mir das mit den PWM-fähigen Ausgängen mal angesehen. Für mein LED "Problem" würde das vermitlich funktionieren, auch wenn ich mir vorstellen könne, dass sie irgendwann das Flackern anfängt. Das merkt man ja auch schon bei LED's, die man mit Wechselstrom betreiben will.
Klar, wenn es den Strom nicht begrenzt, dann brauch die LED auch einen Vorwiderstend, obwohl die 3,3V des ESP eigentlich keine Gefahr sein dürfte.

Wenn ich also ernsthaft den Strom verstellen/umstellen will, fällt mir gerade nur die Lösung ein, indem ich zwei digitale Ausgänge verwende und an jeden Ausgang einen anderen Widerstand verwende, die dann beide zu der LED führen.
Dann könnte ich die LED zumindest in zwei verschiedenen Stufen leuchten lassen, indem ich immer einen Ausgang auf LOW und den anderen HIGH stelle. Müsste man dann den auf LOW gestellten Ausgang mit einer Diode schützen, um zu verhindern, dass Strom in den ausgeschalteten Ausgang abfließt?

Gruß Faultier
PS: Nein, mein Nick ist bei mir nicht Programm... Big Grin
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22.01.2021, 08:43
Beitrag #10
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
Na dann.....du solltest es einfach mal mit einer Led testen.
Aber unbedingt mit einem Widerstand. K.A. was du damit meinst, die 3,3V sind keine Gefahr für die Led ? Vorher stirbt der ESP8266. Der ist mit max. 12 mA angegeben, kurzzeitig auch 20mA.
Du solltest dir zwingend die jeweiligen Datenblätter durchlesen, bevor du sowas schreibst.
Und eine Led mit einer Wechselspannung zu betreiben, ist keine gute Idee. Die muss dann ja flackern. Was bei PWM nur in sehr ungünstigen Situationen auftritt. Generell arbeitet PWM mit einer höheren Frequenz als 50 Hz.

Was deine Parallelschaltung von Pins betrifft, solltest du lassen. Da geht schnell etwas kaputt. Ok, mit zusätzlicher Diode für beide Ausgänge kann es gehen, aber du musst den Spannungsabfall über die Diode berücksichtigen. Grundsätzlich ist das so Mist, mach es mit PWM.

Aber wie du sicher schon merkst, dir fehlen noch reichlich Grundlagen, also solltest du diese erst mal lernen.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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22.01.2021, 08:47
Beitrag #11
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
(22.01.2021 00:01)Faultier_1982 schrieb:  Ich habe mir das mit den PWM-fähigen Ausgängen mal angesehen. Für mein LED "Problem" würde das vermitlich funktionieren, auch wenn ich mir vorstellen könne, dass sie irgendwann das Flackern anfängt.
Warum sollte sie das tun? Entweder sie flackert gleich, weil die Wiederholfrequenz der PWM zu niedrig ist, oder sie wird es auch später nicht tun.
Die Helligkeit einer LED mit PWM zu steuern ist 'Stand der Technik', das ist gar nichts Besonderes.

Gruß, Franz-Peter
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22.01.2021, 21:18
Beitrag #12
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
(22.01.2021 08:43)hotsystems schrieb:  N....
Was deine Parallelschaltung von Pins betrifft, solltest du lassen. Da geht schnell etwas kaputt. Ok, mit zusätzlicher Diode für beide Ausgänge kann es gehen, aber du musst den Spannungsabfall über die Diode berücksichtigen. Grundsätzlich ist das so Mist, mach es mit PWM.
...

...natürlich gebe ich dir Recht das das mit den Zwei Ports außergewöhnlich ist weil es zudem 2 oder mehr Ports für eine LED belegt was unökonomisch ist seit es PWM gibt.
Aber grundsätzlich ist auch ohne Dioden möglich das so zu machen sofern man die Grenzwerte der Ports bzw. der LED nicht überschreitet. Weil das ist dem Port hoch wie breit wo der Strom hingeht bzw. herkommt. Und man da umfangreicher spielen als man zunächst annimmt. Z.B. kann man jeden Port auf 1 oder 0 schalten, aber auch auf Input mit und ohne PullUp konfigurieren so das jeder Port 4 Zustände annehmen kann was auch den Strom betrifft. Bei 2 Ports sind wir dann schon bei 8 möglichen Zuständen mit denen man die LED bespassen kann.
Das hiese das man an jeden Port einen Widerstand anschließt der zur Anode der selben LED geht. Nehmen wir mal an das die LED für 15mA definiert ist und 1,8V Durchgangsspannung hat. Dann könnte man einen R so berechnen, 3,3V - 1,8V / 0,01 A = 150 Ohm, der andere R der dann 5mA beisteuert hat dann 300 Ohm.
Nun kann man sich aussuchen ob man 1 oder 2 PullUp-Ströme haben will oder 5mA oder 10mA oder 15mA....und ausschalten geht auch....und wenn man aus versehen den einen Port auf 1 und den anderen auf 0 schaltet fliesen grad mal 7mA an den Ports...also alles Save...
Doch wie schon erwähnt...mit PWM und 150 Ohm an einem Port ist eleganter.
lgbk


An alle Neuankömmlinge hier, wenn ihr Code(Sketch) hier posten wollt dann liest euch bitte diese Anleitung durch.

Ich spreche fließend Schwäbisch, Deutsch das Notwendigste und für die Begriffsstutzigen erprobtes Tacheles mit direkten Hinweisen ohne Schnörkel...

1+1 = 10 Angel ...und ich bin hier nicht der Suchmaschinen-Ersatz Dodgy...nur mal so als genereller Tipp..
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22.01.2021, 22:27
Beitrag #13
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
(22.01.2021 21:18)Bitklopfer schrieb:  Aber grundsätzlich ist auch ohne Dioden möglich das so zu machen sofern man die Grenzwerte der Ports bzw. der LED nicht überschreitet.

Und deshalb empfehle ich das keinem Anfänger. Auch weil kaum einer Datenblätter liest. Wink

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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22.01.2021, 23:02
Beitrag #14
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
(22.01.2021 22:27)hotsystems schrieb:  ...
Und deshalb empfehle ich das keinem Anfänger. Auch weil kaum einer Datenblätter liest. Wink

Deswegen habe ich gleich die Widerstände ausgerechnet und die Beschaltung beschrieben Wink


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25.01.2021, 09:56
Beitrag #15
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
Hallo,
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen... :-)

(22.01.2021 08:47)MicroBahner schrieb:  Warum sollte sie das tun? Entweder sie flackert gleich, weil die Wiederholfrequenz der PWM zu niedrig ist, oder sie wird es auch später nicht tun.
Die Helligkeit einer LED mit PWM zu steuern ist 'Stand der Technik', das ist gar nichts Besonderes.
Ich meinte, dass die LED das Flackern beginnt, wenn man mit PWM die LED immer weiter Dimmt, weil die Abstände zwischen eingeschaltetem und ausgeschaltetem Ausgang immer größer wird oder habe ich da einen Denkfehler?


(22.01.2021 22:27)hotsystems schrieb:  Und deshalb empfehle ich das keinem Anfänger. Auch weil kaum einer Datenblätter liest. Wink
oh, ja.... an die Gefahr für den ESP8266 habe ich tatsächlich nicht gedacht. Ich dachte Ihr meint den Vorwiderstand zum Schutz der LED... Zum Glück hatte ich immer einen Vorwiderstand verwendet... Smile


(22.01.2021 23:02)Bitklopfer schrieb:  Deswegen habe ich gleich die Widerstände ausgerechnet und die Beschaltung beschrieben Wink
Vielen Dank, ich werde mir das alles nochmal genauer durchlesen müssen, habe jetzt noch nicht alles verstanden... und dann mal bisschen austesten... Smile

Gruß Faultier
PS: Name ich nicht Programm ;-)
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25.01.2021, 10:58
Beitrag #16
RE: Am digitaler Ausgang die Spannung oder Stromstärke verstellen
(25.01.2021 09:56)Faultier_1982 schrieb:  
(22.01.2021 08:47)MicroBahner schrieb:  Warum sollte sie das tun? Entweder sie flackert gleich, weil die Wiederholfrequenz der PWM zu niedrig ist, oder sie wird es auch später nicht tun.
Die Helligkeit einer LED mit PWM zu steuern ist 'Stand der Technik', das ist gar nichts Besonderes.
Ich meinte, dass die LED das Flackern beginnt, wenn man mit PWM die LED immer weiter Dimmt, weil die Abstände zwischen eingeschaltetem und ausgeschaltetem Ausgang immer größer wird oder habe ich da einen Denkfehler?
Nein, die Einschaltzeit wird immer kürzer, aber die Wiederholfrequenz bleibt gleich. Bei den üblichen PWM Frequenzen sieht man da kein Flimmern. Das würde nur sichtbar wenn die PWM Frequenz zu klein würde. Die Helligkeit wird aber nicht durch die PWM Frequenz gestuert, sondern durch den Dutycycle ( Verhältnis Ein zu Ausschaltzeit). Die Frequenz bleibt konstant.

Gruß, Franz-Peter
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