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Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
25.10.2015, 22:37
Beitrag #9
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
(25.10.2015 21:25)hotsystems schrieb:  Das Netzteil im Link ist auch getaktet, ein Schaltnetzteil.
Woran siehst du das? Weil das PWM-geregelt ist? Aber da ist eindeutig auch das Symbol eines Sicherheits-Trafos drauf, welches bei den "normalen" Schaltnetzteilen fehlt, deshalb würde ich vermuten, dass das funktioniert. Ein weiteres Anzeichen ist, dass als Eingangsspannung nur 230V angegeben ist, nicht wie bei Schaltnetzteilen 110-230V.

Zitat:Die Ausgangssspannung eines getakteten Netzteils wird durch die Frequenz der Taktschalung geregelt, ähnlich PWM.
Diese ist durch die Technik in weiten Bereichen von der Eingangsspannung unabhängig.
Okay, d.h. es wird (vereinfacht gesagt) eine PWM erzeugt und mit einem Kondensator wieder geglättet? Dann müsste quasi die Größe der PWM abhängig von der Eingangsspannung (automatisch) eingestellt werden, denn die Peakhöhe des PWMs ist ja durch die Eingangsspannung festgelegt?

Zitat:Trafonetzteile mit Längsregelung sind in der Form schwierig zu bekommen, da hilft nur selbstbau.
Confused das wollte ich eigentlich vermeiden...

Für 12V habe ich einige Netzteile mit Sicherheittrafo gefunden, nur eben nicht für 5V... Alternative wäre, so ein Netzteil zu nutzen und mit einem StepDown-Modul auf 5V zu bringen. Aber das kann doch fast nicht sein, dass es keine Sicherheitstrafo-Netzteile mit 5V Ausgangsspannung mehr gibt, oder?

Grüße
dsjiern
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25.10.2015, 23:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.10.2015 23:04 von hotsystems.)
Beitrag #10
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
(25.10.2015 22:37)dsjiern schrieb:  Woran siehst du das? Weil das PWM-geregelt ist? Aber da ist eindeutig auch das Symbol eines Sicherheits-Trafos drauf, welches bei den "normalen" Schaltnetzteilen fehlt, deshalb würde ich vermuten, dass das funktioniert. Ein weiteres Anzeichen ist, dass als Eingangsspannung nur 230V angegeben ist, nicht wie bei Schaltnetzteilen 110-230V.

Ja, einen Trafo hat es, ist aber dennoch getaktet. Aber auch kein Neugerät, ist wohl gebraucht.

Zitat:Okay, d.h. es wird (vereinfacht gesagt) eine PWM erzeugt und mit einem Kondensator wieder geglättet? Dann müsste quasi die Größe der PWM abhängig von der Eingangsspannung (automatisch) eingestellt werden, denn die Peakhöhe des PWMs ist ja durch die Eingangsspannung festgelegt?

Die Ausgangspannung ist allein von der Schaltung des Moduls abhängig.
Wie genau das funktioniert, können dir evtl. Fachleute erklären, die sich damit befassen. Ich betreibe dies nur als Hobby.

Zitat:Für 12V habe ich einige Netzteile mit Sicherheittrafo gefunden, nur eben nicht für 5V... Alternative wäre, so ein Netzteil zu nutzen und mit einem StepDown-Modul auf 5V zu bringen. Aber das kann doch fast nicht sein, dass es keine Sicherheitstrafo-Netzteile mit 5V Ausgangsspannung mehr gibt, oder?

Das wäre auch eine Möglichkeit.
Netzteile mit Trafo sind einfach zu teuer geworden.

Nachtrag:

Dennoch wundert es mich, dass du diese Problem mit den getakteten Netzteilen hast. Ich betreibe alle meine Projekte mit den Schaltnetzteilen und angeschlossener Komponenten. Ich kenne diese Problem nicht.

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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25.10.2015, 23:27
Beitrag #11
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
Zitat:Die Ausgangspannung ist allein von der Schaltung des Moduls abhängig.
Wie genau das funktioniert, können dir evtl. Fachleute erklären, die sich damit befassen. Ich betreibe dies nur als Hobby.
Okay, trotzdem danke Smile
Zitat:Das wäre auch eine Möglichkeit.
Netzteile mit Trafo sind einfach zu teuer geworden.

Nachtrag:

Dennoch wundert es mich, dass du diese Problem mit den getakteten Netzteilen hast. Ich betreibe alle meine Projekte mit den Schaltnetzteilen und angeschlossener Komponenten. Ich kenne diese Problem nicht.
Ja, das wundert mich ja auch Big Grin Ich werde morgen nochmal ausprobieren was passiert, wenn ich das Schaltnetzteil hinter einem 240V-Trenntrafo verwende. Ich glaube nämlich nicht, dass die Taktung ein Problem ist sondern eher, dass das Netzteil eben nicht Erdfrei ist und dass hierüber irgendwelche Störungen in die Schaltung kommen (die dann durch meine provisorische Verkabelung evtl. noch verstärkt werden).
Auch testen werde ich, was passiert wenn ich die Schaltung auf das Nötigste reduziere, also wirklich nur Lichtschranke, Display und Arduino und die direkten Verkabelungen. Gerade läuft in meinem Gehäuse noch vieles andere kreuz und quer, z.B. noch 3 Taster und ein Relais an einer Transistorschaltung.
Wenn es dann funktioniert weiß ich, dass es an meiner Verkabelung liegt Big Grin

Ich berichte wieder.

Grüße
dsjiern

PS: Wenn's klappt, dann werde ich mein Projekt hier auch mal vorstellen, es soll eine Open-Source-Alternative (mit zumindest den wichtigsten Funktionen) zum Messwert-Erfassungssystem CASSY [1] geben. (Und bevor sich hier jemand beschwert zwecks öffentlichem Einsatz, Sicherheit,usw.: bisher nur privat in der Entwicklung und am Testen, wenn es wirklich funktionieren sollte kann immernoch über eine professionelle Sicherheitsabnahme nachgedacht werden Tongue)

[1] http://www.ld-didactic.de/pdf/CASSY-System_de.pdf
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26.10.2015, 19:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.10.2015 22:59 von dsjiern.)
Beitrag #12
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
Also, heute habe ich nochmal Tests gemacht:

1. Test:
Ich nutze ein 240VAC/240VAC-Netzteil als Trenntrafo und dahinter das Schaltnetzteil, dann funktioniert alles! Es ist also auf jeden Fall nicht die Taktung die hier die Probleme verursacht.

2. Test:
Verkabelung neu außerhalb von meinem provisorisch-chaotischen Gehäuse (s. Anhang, nur mit Arduino+LCD): gleicher Fehler.

3. Test:
wie 2. Test aber mit Arduino Uno statt Arduino Mega: gleicher Fehler.

gleicher Fehler heißt in dem Fall, wenn ich mit einer nicht angeschlossen Oszi-Messpitze einige Male die GND-Leitung berühre (im Anhang ist das das offene Kabel links, rechts ist die Spannungsversorgung), dann spielt mein Display verrückt.

Noch ein Hinweis: ich sehe das Problem nur, wenn ich in der loop etwas auf das Display schreiben lasse!

Wenn ich eine externe Erdung oder den Laptop-GND (per USB-Anschluss) anlege, dann funktioniert es, ebenso mit einem Netzteil mit Sicherheitstrafo...


Als Lösung sehe ich jetzt gerade nur noch, dass ich ein Netzteil mit sicherheitstrafo und höherer Spannung nehme (z.B. [1] EDIT: gerade habe ich gemerkt, dass das verlinkte Netzteil Wechselspannung ausgibt... Muss natürlich Gleichspannung sein) und mit einem Step-Down-Modul (z.B. [2]) wieder auf die nötigen 5V komme (da es Netzteile mit Sicherheitstrafo und 5VDC-Ausgang nicht zu geben scheint...)

Hat jemand Erfahrungen damit, wie hier der Leistungsverlust ist, wenn ich von 15V auf 5V heruntersetze? Also wenn das Netzteil 15V mit 1,4A liefert, wie viel ich dann bei 5V noch maximal nutzen könnte? (Theoretisch würden mir natürlich zur Zeit auch 0,5A reichen, aber man weiß ja nie was man damit noch anstellen will Big Grin)

Danke und Gruß
dsjiern

PS: Es wundert mich, dass sonst noch niemand so ein Problem hatte, da es bei mir ja mit unterschiedlichen Arduinos, unterschiedlichen Display und unterschiedlichen Schaltnetzteilen das Problem gibt...


EDIT2, Nachtrag: ich habe gerade ein Netzteil 5V mit Sicherheitstrafo auf eBay gefunden [3], werd ich mal ausprobieren und testen, wenn meine Theorie stimmt, sollte es mit diesem ja funktionieren Smile



[1] http://www.ebay.de/itm/Steckernetzteil-T...ZPaOceoY5w
[2] http://www.amazon.de/Kis-3r33s-Gleichspa...uctDetails
[3] http://www.ebay.de/itm/Netzteil-input-AC...Swd0BV646E


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27.10.2015, 10:39
Beitrag #13
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
Hallo,
Zitat:gleicher Fehler heißt in dem Fall, wenn ich mit einer nicht angeschlossen Oszi-Messpitze einige Male die GND-Leitung berühre (im Anhang ist das das offene Kabel links, rechts ist die Spannungsversorgung), dann spielt mein Display verrückt.
dieses bereitet mir ein wenig Kopfzerbrechen. Huh

Wenn dadurch dein Ardu schon durcheinander kommt, vermute ich eine "sehr" hohe Störspannung im Umfeld deines Ardus. So hatte ich das bisher noch nicht verstanden. Das dieses Problem durch einen Trenntrafo im Netzteil zu beheben ist, wundert mich allerdings. Irgend etwas ist da seltsam.

Der Punkt mit dem Stepdown-Regler ist ok, du musst nur einen nehmen, der auch genügend Leistung liefert.

Und hast du es schon mal mit einem I2C-Display versucht? Da werden nur 2 Leitungen benötigt, dadurch wird das ganze unempfindlicher.

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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27.10.2015, 15:06
Beitrag #14
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
(27.10.2015 10:39)hotsystems schrieb:  Hallo,
Zitat:gleicher Fehler heißt in dem Fall, wenn ich mit einer nicht angeschlossen Oszi-Messpitze einige Male die GND-Leitung berühre (im Anhang ist das das offene Kabel links, rechts ist die Spannungsversorgung), dann spielt mein Display verrückt.
dieses bereitet mir ein wenig Kopfzerbrechen. Huh

Wenn dadurch dein Ardu schon durcheinander kommt, vermute ich eine "sehr" hohe Störspannung im Umfeld deines Ardus. So hatte ich das bisher noch nicht verstanden. Das dieses Problem durch einen Trenntrafo im Netzteil zu beheben ist, wundert mich allerdings. Irgend etwas ist da seltsam.
Naja, Störspannungen können da nicht viel außen herum sein, wie gesagt habe ich das ja auch an 3 geografisch unterschiedlichen Orten gemacht, jeweils ca. 50km entfernt. Und da wäre es schon komisch wenn überall die selben Störspannungen auftreten...

Zitat:Und hast du es schon mal mit einem I2C-Display versucht? Da werden nur 2 Leitungen benötigt, dadurch wird das ganze unempfindlicher.
Das Problem betrifft ja nicht nur das Display, sondern auch meine Lichtschranke/Taster (also dann die Interrupts auf dem Board) und die Lichtschranke ist mit VCC+GND+SIGN verbunden, die Taster nur mit GND+SIGN, also 3 bzw. 2 Leitungen...

Zitat:Der Punkt mit dem Stepdown-Regler ist ok, du musst nur einen nehmen, der auch genügend Leistung liefert.
Da ich bei eBay ja ein 5V-Netzteil gefunden habe (das verlinkte, steht zwar 9V in der Überschrift hat aber nach Rücksprache mit dem Verkäufer nur die 5V die auch auf dem Bild zu sehen sind) brauche ich gar keinen Stepdown Wink

Bleibt nur immernoch die Frage (wenn auch nicht mehr ganz so dringend): warum spielt der Arduino bei mir so verrückt wenn er per Schaltnetzteil versorgt wird?
Übrigens auch dann, wenn er z.B. per 12V-Schaltnetzteil und externem Spannungsregler-IC (7805) versorgt wird! (interner IC reicht leider nicht für Arduino+LCD+LCD-Beleuchtung+Sensoren)

Danke und Gruß
dsjiern
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27.10.2015, 15:12
Beitrag #15
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
Ok, dann liegt es an dir. Wink
Bitte nicht böse sein, aber kann es sein dass du dich statisch auflädst (bedingt durch Kleidung) und beim antippen des Adus entlädst.

Ich habe keine Ideen weiter.

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. Cool
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27.10.2015, 17:56
Beitrag #16
RE: Absturz/Interrupts bei externer Erdung/GND
Hallo dsjiern,

gib mal auf den VCC > 6,6 V rauf.
Hintergund:
Den VCC im USB abzuklemmen reicht nicht.
Intern halbiert das Board die anliegende Spannung und vergleicht sie mit 3,3 V.
Erst wenn das Ergebnis über 3,3 V liegt wird die Abfrage des "USB-VCC" abgeschaltet.
Bei anliegenden 5 V an VCC wird die Bedingung nicht erfüllt, das Board wird also immer wieder auf den "USB-VCC" gucken.

Hope it helps!

Grüße Ricardo

Nüchtern betrachtet...ist besoffen besser Big Grin
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