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5V Schutzschaltung
24.07.2014, 20:46
Beitrag #9
RE: 5V Schutzschaltung
Hallo itsy,
ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir aneinander vorbei reden, oder ich habe deinen Eingangspost gründlich missverstanden.


(24.07.2014 19:01)itsy schrieb:  ...
Zuerst kommt eine Diode als Polungsschutz, dahinter dann eine Suppressordiode für kurze Überspannungen und dahinter ein Thyristor-Crowbar, die letztlich eine Schmelzsicherung zündet.
...
Auf den ersten Blick kein schlechter Gedanke, aber ...


(24.07.2014 19:01)itsy schrieb:  ...
Als Diode für Polungsschutz kann ich doch einfach irgendeine Diode mit entsprechend hocher Sperrspannung nehmen z.B. diese hier klick oder?
...
Eigentlich kann man diese Diode als Verpolschutz verwenden.
An der Diode gehen aber in Durchlassrichtung 0,7V. Das bedeutet, dass am am MEGA nur noch 4,3V als Versorgung ankommen. Das macht dem nichts aus, der arbeitet damit sicher genau so gut wie mit 5V aber Spannungsmessungen an einem Analogeingang sind dann nicht mehr bis 5V möglich.


(24.07.2014 19:01)itsy schrieb:  ...
Bei der Feinsicherung kommt es doch darauf an, dass sie minimal die Dauerspannung verträgt (bei 5V kein Problem) und dann den gewünschten maximalen Strom, oder? Hier würde ich diese hier vorschlagen klick
...
ich hab hier gerade einen Arduino Mega 2560 mit aufgestecktem Arduino Ethernet Shield laufen. Zusammen brauchen die beiden 300mA, sodass deine Sicherungswahl nicht so falsch ist. Oft ist es aber so, dass der Einschaltstrom für einen kurzen Zeitraum wesentlich über dem späteren Betriebsstrom liegt. Das kommt daher, weil beim Einschalten erst mal alle Elkos und Kondensatoren geladen werden müssen. Wie hoch der Einschaltrom wirklich ist hängt aber auch vom Innenwiderstand der Versorgungsspannungsquelle (Netzteil) ab. Deshalb kann man pauschal keine Aussage treffen.


(24.07.2014 19:01)itsy schrieb:  ...
Die Informationen zur Crowbar habe hier hier gefunden klick

Jetzt weiß ich leide rnicht, welchen Thyristor ich nehmen soll und wie ich die Bauteile dimensioniere (berechne) ...
...
Im Prinzip eine tolle Sache diese Crowbar.
Die Schaltung im Beispiel schützt Verbraucher die normalerweise an 12V betrieben werden davor Spannungen über 13,7V zu erhalten.
In der Schalung muss erst mal die Z-Diode leitend werden (13V) und dann muss der Thyristor noch zünden (0,7V). Zusammen also 13,7V.

Für dein Vorhaben ergibt sich ein Schutz bei eine Spannung am MEGA von 5,7V.
5V an der Suppressordiode + 0,7V für den Thyristor.
5,7V für den MEGA sind aber schon sehr hart an der Grenze. Eigentlich müsste eine Suppressordiode für 4,3V verwendet werden. Ob es die aber gibt???


Ein paar zusätzliche Infos helfen sicher bei weiteren Überlegungen.
Welchen MEGA verwendest du? ein Mikrokontroller IC ATmega328P-PU? oder ein Arduino Board "Arduino Mega 2560"? oder was?
Welches Netzteil verwendest du?
Warum kein Netzteil mit 7,5V und dahinter einen Längsregler oder Schaltregler um auf 5V zu kommen?
Ist dir die verbratene Energie von 2,5V * 0,2A = 0,5W zu viel?
Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind das 4,3 kWh im Jahr oder ca. 1,30€ bei Verwendung eines Längsreglers (7805).
Bei Verwendung eines Schaltreglers sieht die Sache deutlich besser aus.

Bei der Crowbar Lösung mit einer Diode 1N4001 verheitzt die Verpolungsschutzdiode alleine schon 1,2 kWh pro Jahr oder ca. 0,36€

Viele Grüße
Arne

ExclamationMit zunehmender Anzahl qualifizierter Informationen bei einer Problemstellung, erhöht sich zwangsläufig die Gefahr auf eine zielführende Antwort.Exclamation
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24.07.2014, 21:00
Beitrag #10
RE: 5V Schutzschaltung
Hallo Arne,

ok, Du hast mich jetzt wirklich überzeugt!

Ich werde mir ein neues Netzteil kaufen - Step-Down habe ich noch ein Paar rumliegen :-)

Vielen Dank für Deine Hilfe :-)
itsy
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